Dynamo Dresden muss erneut für Fan-Fehlverhalten zahlen
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Dynamo Dresden mit einer erheblichen Geldstrafe belegt. Der Verein muss 79.800 Euro zahlen, nachdem Anhänger beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg am 7. November 2025 Bengalische Feuer und Böller gezündet hatten.
Details zur Strafe und Präventionsmöglichkeiten
Von der Gesamtsumme können 26.600 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Dies entspricht einem Drittel der Strafe und bietet dem Verein die Chance, in zukünftige Sicherheitskonzepte zu investieren.
Die restlichen Gelder fließen laut DFB-Angaben fußballnahen Stiftungen zu. Beim besagten Spiel im Dresdner K-Block wurden insgesamt 92 Bengalische Feuer und ein Böller vor und während der Begegnung entzündet, was als unsportliches Verhalten gewertet wurde.
Wiederholte Vorfälle und Konsequenzen
Dies ist nicht der erste Fall, in dem Dynamo Dresden für das Fehlverhalten seiner Fans zur Kasse gebeten wird. Der Aufsteiger in die 2. Bundesliga steht damit erneut im Fokus der Sportgerichtsbarkeit.
Die Entscheidung unterstreicht die strikte Haltung des DFB gegenüber Pyrotechnik und ähnlichen Verstößen in deutschen Stadien. Vereine tragen die Verantwortung für das Verhalten ihrer Anhänger und müssen bei Verfehlungen mit finanziellen Sanktionen rechnen.
Die Maßnahme soll nicht nur bestrafen, sondern auch präventiv wirken, indem ein Teil der Strafe direkt in Sicherheitsmaßnahmen reinvestiert werden kann. Dies könnte langfristig zu einer Verbesserung der Stadionatmosphäre beitragen.



