Dzeko-Diskussion: Zukunft des Super-Stürmers auf Schalke ungewiss
Dzeko-Diskussion: Zukunft des Super-Stürmers ungewiss

Während die meisten Profis des FC Schalke in Gelsenkirchen wieder auf dem Trainingsplatz stehen, verweilt Edin Dzeko (40) noch im wohlverdienten WM-Urlaub. Faktisch zählt der Bosnier – zumindest offiziell – nicht mehr dazu, da sein Vertrag zum 1. Juli ausgelaufen war. Wie geht es jetzt mit dem Super-Stürmer, dem ein Angebot vorliegt, weiter? BILD gibt den Überblick in der großen Dzeko-Diskussion!

Menschliche Komponente: Dzeko als Vorbild und Respektsperson

Der Bosnier ist Rekordnationalspieler, kann auf einen unfassbaren Erfahrungsschatz zurückgreifen und ist auf Schalke Vorbild und Respektsperson. Alle Spieler wollen sich etwas von ihm abschauen. Die Fans sind vom Weltstar begeistert. Mit Trainer Miron Muslic (43) hat Dzeko ein hervorragendes Verhältnis. Es gibt keinen Zweifel, dass der Angreifer vom Charakter her zu 100 Prozent passen würde. Das haben wir vergangenen Monate der Rückrunde auch bewiesen.

Sportliche Bilanz: Sechs Tore und drei Vorlagen in der Rückrunde

Dzeko hatte mit sechs Treffern und drei Vorlagen trotz kürzester Zeit direkt einen großen Anteil daran, dass Schalke wieder in die Bundesliga aufgestiegen ist. Allerdings: Nach der Schulterverletzung im März hat Dzeko gebraucht, um wieder in Form zu kommen. Beim WM-Aus gegen die USA (0:2) verletzte er sich erneut muskulär am Oberschenkel. Zudem kommt, dass die Qualität und Intensität in der Bundesliga deutlich mehr und besser wird. Was wiederum Auswirkungen auf die Schalker Transferaktivitäten hat.

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Transferstrategie: Dzeko als Zugpferd oder Blockade?

Schalke hat die Möglichkeit, einen Stürmer mit internationaler Strahlkraft zu binden. Ein Vorteil für den Klub. Aber: Diese Entscheidung sollte sich nicht ewig ziehen. Denn andere Offensivkandidaten wollen mit Sicherheit wissen, welche Rolle Dzeko spielen wird, um ihre eigenen Einsatzchancen auszuloten. Je länger die Entscheidung braucht, desto schwieriger könnte es werden, einen weiteren zentralen Stürmer zu verpflichten, der den Bosnier zum einen herausfordert und zum anderen auch entlastet.

Finanzielle Dimension: Dzeko soll zu den Top-Verdienern aufsteigen

Dzeko soll bei seiner Unterschrift zu den Top-Verdienern aufsteigen. Bedeutet: Schalke würde dem Angreifer ein Jahresgehalt von über einer Million Euro bezahlen. Das verdienen aktuell nur Kenan Karaman (32) und Loris Karius (33). Viel Geld für den Pott-Klub. Bringt Dzeko ähnlich gute Leistungen wie in der Rückrunde, zahlt sich das aus. Bleibt der Bosnier hinter den Erwartungen zurück, dürfte diese Entscheidung für kritische Nachfragen sorgen.

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