Eintracht Frankfurt hat Entwarnung gegeben: Stürmer Elye Wahi ist nach Vereinsangaben nicht in den aktuellen Wettskandal verwickelt. Der 21-jährige Franzose war zuvor in Medienberichten mit dem Skandal in Verbindung gebracht worden, was sich nun als falsch herausstellte.
Verein prüft Vorwürfe und entlastet Spieler
Der Bundesligist teilte am Donnerstag mit, dass man die Vorwürfe gegen Wahi gründlich geprüft habe. Dabei habe sich keinerlei Hinweis auf ein Fehlverhalten des Spielers ergeben. „Elye Wahi hat mit den Vorfällen nichts zu tun. Wir haben die Angelegenheit intern aufgearbeitet und können bestätigen, dass er nicht betroffen ist“, sagte ein Sprecher des Vereins.
Hintergrund ist ein weitreichender Wettskandal, der die deutsche Fußballszene erschüttert. Mehrere Spieler und Funktionäre stehen unter Verdacht, an manipulierten Spielen beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Reihe von Beschuldigten.
Wahi zeigt Erleichterung
Der Stürmer selbst zeigte sich erleichtert über die Klarstellung. „Ich bin froh, dass die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Ich habe immer fair gespielt und würde niemals meinen Sport betrügen“, ließ Wahi über seinen Berater mitteilen.
Die Entwarnung kommt für Eintracht Frankfurt zur rechten Zeit: Der Klub bereitet sich auf das wichtige Bundesligaspiel am Wochenende vor. Wahi, der erst im Sommer von Montpellier nach Frankfurt gewechselt war, steht im Fokus der Offensive.
Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen im Wettskandal dauern an. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bisher 15 Personen identifiziert, die in die Manipulationen verwickelt sein sollen. Es handelt sich um Spieler aus unteren Ligen sowie um Wettvermittler. Die Behörde prüft auch mögliche Verbindungen ins Ausland.
Eintracht Frankfurt betonte, dass man mit den Behörden kooperiere. „Wir werden alles tun, um den Fußball sauber zu halten“, so der Sprecher. Der Verein kündigte an, künftig noch strengere Kontrollen durchzuführen.



