Die Eisbären Berlin haben das Tor zur zwölften Deutschen Meisterschaft weit aufgestoßen. Nur noch ein Sieg fehlt dem Titelverteidiger zur erfolgreichen Titelverteidigung. In der Mannheimer SAP-Arena feierten die Hauptstädter einen überlegenen 5:1-Sieg und liegen vor dem vierten Spiel der Finalserie (Best-of-Seven-Modus) mit 3:0 in Führung.
Rasanter Start mit frühem Rückschlag
Vor 13.600 Zuschauern ging es nach der deutschen Nationalhymne gleich rasant los. Eisbären-Kapitän Kai Wissmann (29) checkte Mannheims Maxi Heim (22) unfair und musste bereits nach 21 Sekunden vom Eis. Der Verteidiger erhielt eine Fünfminuten-Strafe plus Spieldauer. Für den Nationalspieler war die Partie beendet, und eine zusätzliche Strafe durch die Liga droht nachträglich. Seine Rolle übernahm Moritz Kretzschmar (19) – und das sehr gut.
Mannheim nutzt Powerplay, Berlin kontert
Das fällige Powerplay bestrafte Mannheim mit dem 0:1 (3. Minute) durch Adler-Kapitän Marc Michaelis (30). Doch dann waren die Gastgeber in der Verteidigung nicht konsequent genug, und die Eisbären nutzten das eiskalt aus: Erik Mik (26) erzielte den Ausgleich (11. Minute).
Berlin dominiert im Mitteldrittel
Im Mitteldrittel zeigte Berlin, wer der aktuelle Meister ist. Les Lancaster (25. Minute) und erneut Erik Mik (26. Minute) schraubten das Ergebnis auf 3:1 aus Berliner Sicht (39. Minute). Trafen in Spiel 2 am Sonntag (ebenfalls 5:1) die Eisbären-Stürmer, waren es nun die Abwehrspieler. Der Meister ist nicht ausrechenbar. Erik Mik gelang der Hattrick – der erste eines Verteidigers in einem DEL-Finale. Liam Kirk (26) stellte sogar auf 5:1 (52. Minute) – das Endresultat.
Stimmen und Ausblick
Freddy Tiffels (30): „Wir haben Charakter bewiesen.“ Am Donnerstag (19.30 Uhr) steigt Spiel 4 in der Berliner UberArena.



