El Mala: 50-Millionen-Forderung gerechtfertigt? Pro und Contra
El Mala: 50-Millionen-Forderung gerechtfertigt?

Borussia Dortmund verhandelt mit dem 1. FC Köln über einen Transfer von Saïd El Mala. Der BVB bietet 34 Millionen Euro sofort plus 10 Millionen mögliche Bonuszahlungen, doch Köln pocht auf 50 Millionen Euro. Zwei BILD-Reporter diskutieren, ob diese Forderung berechtigt ist.

Das Pro: Axel Hesse – „Qualität hat den Preis“

Laut Hesse lebt Dortmund bei seiner Transferstrategie in der Vergangenheit. Der BVB beklage steigende Preise für junge Talente, wolle aber El Mala günstig einkaufen. Hesse weist darauf hin, dass Brentford die geforderten 50 Millionen schriftlich geboten hat, was die Untergrenze festlege. Zudem habe der Spieler bereits zugesagt, bevor die Mutter den Deal platzen ließ. „Dortmund wird lernen: Qualität hat den Preis, der aufgerufen wird“, so Hesse. Er kritisiert, dass der BVB mit seinem Sparangebot darauf spekuliere, dass die Familie den Transfer beim FC durchboxt.

Das Contra: Erik Peters – „12.757 Prozent Gewinn sind genug“

Peters räumt ein, dass El Mala eines der heißesten Talente im deutschen Fußball ist und Ex-Bundestrainer Nagelsmann ihn für die WM hätte nominieren müssen. Dennoch sei die Forderung von 50 Millionen überzogen. El Mala war über die Saison keine unumstrittene Stammkraft und hat in der Defensive Nachholbedarf. Sein Marktwert von 45 Millionen sei bereits hoch. „Sollte der FC diese Summe kassieren, ist ein Verkauf unumgänglich, und es wäre nicht nachvollziehbar, dem Top-Talent wegen fünf Millionen mehr möglicherweise einen Schritt zum größeren BVB zu verbauen“, so Peters. Er erinnert daran, dass Köln El Mala vor zwei Jahren für nur 350.000 Euro verpflichtet hatte – eine Steigerung von 12.757 Prozent.

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