Nach dem vielversprechenden WM-Auftakt gegen Kroatien ist das alte England zurückgekehrt: Die Three Lions von Trainer Thomas Tuchel enttäuschten im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana mit einem einschläfernden Auftritt. Von der Begeisterung der ersten Partie war kaum etwas zu sehen. Immerhin konnte sich Tuchel abseits des Rasens durchsetzen – gegen die Fotografen.
Enttäuschende Leistung gegen Ghana
Das Spiel endete torlos 0:0, doch das Ergebnis täuscht über die schwache Vorstellung der Engländer hinweg. Offensiv fehlte jegliche Durchschlagskraft, die Abwehr wirkte unsicher. Stürmer Harry Kane, noch gegen Kroatien der Matchwinner, blieb diesmal blass. „Wir haben unser Potenzial nicht abgerufen“, sagte Tuchel nach der Partie. „Ghana hat uns vor große Probleme gestellt.“
Tuchel gegen Fotografen: Kleiner Sieg abseits des Platzes
Während das Team auf dem Platz enttäuschte, lieferte Tuchel am Spielfeldrand eine kleine Schlammschlacht mit den Fotografen. Der Trainer beschwerte sich lautstark über deren Positionierung und forderte mehr Abstand zur Coaching-Zone. „Die Blitzlichter haben die Konzentration gestört“, erklärte Tuchel später. Die Fotografen hielten sich schließlich zurück – ein kleiner Sieg für den Coach.
Ausblick: England unter Druck
Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen steht England bereits unter Druck. Im letzten Gruppenspiel gegen den Tabellenführer ist ein Sieg Pflicht, um das Achtelfinale zu erreichen. „Wir müssen uns steigern“, forderte Kapitän Harry Kane. „Die Mannschaft weiß, was auf dem Spiel steht.“ Die Fans hoffen derweil auf eine Rückkehr zur Form des Auftakts.



