Ex-HSV-Profi Markus Schopp trainiert seinen Sohn bei Mainz-Leihe
Ex-HSV-Profi trainiert Sohn bei Mainz-Leihe

Der FSV Mainz 05 hat die Leihe von Konstantin Schopp zum österreichischen Bundesligisten TSV Hartberg verlängert. Der 21-jährige Verteidiger, der 2022 als vielversprechendes Talent an den Rhein kam, wartet noch immer auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz. Nun trainiert ihn ausgerechnet sein eigener Vater: Markus Schopp, Ex-Profi des Hamburger SV und ehemaliger österreichischer Nationalspieler, ist seit Sommer 2024 Cheftrainer beim TSV Hartberg.

Vater-Sohn-Konstellation in Hartberg

Markus Schopp übernahm den Trainerposten bei Hartberg im Juni 2024. Sein Sohn Konstantin war bereits seit Januar 2024 an den Klub ausgeliehen. Die Leihe wurde nun bis zum Ende der Saison 2024/25 verlängert. „Konstantin hat sich gut entwickelt, aber er braucht Spielpraxis auf hohem Niveau. In Hartberg bekommt er die unter der Anleitung eines Trainers, der ihn genau kennt“, sagte Mainz-Sportdirektor Christian Heidel. Die besondere Vater-Sohn-Situation sei „eine Chance, aber auch eine Herausforderung“.

Bisherige Bilanz von Konstantin Schopp

Konstantin Schopp wechselte 2022 von Sturm Graz zu Mainz 05 und unterschrieb einen Vertrag bis 2026. In der Saison 2022/23 kam er zu keinem Pflichtspieleinsatz für die Mainzer Profis. Auch in der laufenden Spielzeit stand er nicht im Kader. In Hartberg absolvierte er in der Rückrunde 2023/24 zwölf Spiele in der österreichischen Bundesliga und bereitete ein Tor vor. „Die Leihe nach Hartberg war der richtige Schritt. Er sammelt wichtige Erfahrungen und kehrt gestärkt zurück“, erklärte Heidel.

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Unterschiedliche Leih-Schicksale bei Mainz 05

Mainz 05 setzt regelmäßig auf Leihgeschäfte, um Talente zu entwickeln. Während einige Spieler wie etwa der heutige Stammspieler Jonathan Burkardt (Leihe nach Nürnberg 2020/21) den Durchbruch schafften, scheiterten andere wie der inzwischen zu Union Berlin gewechselte Andreas Voglsammer (Leihe nach Bielefeld 2019/20) letztlich an der Rückkehr. „Jeder Fall ist individuell. Entscheidend ist, ob der Spieler die nötige Reife mitbringt und sich im neuen Umfeld durchsetzt“, so Heidel.

Ausblick: Schafft Konstantin Schopp den Durchbruch?

Ob Konstantin Schopp nach seiner Leihe den Sprung in den Mainzer Kader schafft, bleibt abzuwarten. Der Vertrag läuft noch bis 2026. Mit der Unterstützung seines Vaters als Trainer könnte er sich in Hartberg weiterentwickeln. „Ich bin überzeugt, dass Konstantin das Potenzial für die Bundesliga hat. Er muss sich jetzt in Hartberg beweisen“, sagte Heidel. Die Konkurrenz in der Mainzer Innenverteidigung ist groß: Mit Stefan Bell, Sepp van den Berg und Maxim Leitsch stehen aktuell drei gestandene Kräfte zur Verfügung.

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