Der frühere englische Fußballprofi Warren Barton hat während der Übertragung des WM-Spiels Usbekistan gegen Kolumbien als Kommentator eine Bierflasche an den Kopf bekommen. Trotz einer blutenden Wunde setzte er seine Arbeit fort.
Zwischenfall im Aztekenstadion
Während der Live-Übertragung des US-Senders Fox News beim 3:1-Sieg Kolumbiens im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt wurde es plötzlich hektisch. Co-Kommentatorin Jacqui Oatley bemerkte, dass Barton von einem Gegenstand getroffen wurde.
„Warren hat tatsächlich eine Schnittwunde am Kopf, du blutest wie verrückt. Ich mache keinen Scherz. Was zum Teufel war das, eine ganze Flasche von irgendwas“, sagte Oatley während der Sendung. Barton beschwichtigte: „Nein, ich weiß. Alles gut. Es ist gut. Was auch immer es war, es war scharf, aber mir geht’s gut.“
Bierdusche in der ersten Halbzeit
Bereits in der ersten Halbzeit bekam das Kommentatoren-Duo eine Bierdusche von den Fans ab. Später traf eine Flasche den Ex-Profi von Newcastle United und Wimbledon. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit im Stadion auf, doch Barton zeigte sich professionell und kommentierte weiter.
Die dpa berichtete über den Vorfall, der die Risiken für Sportjournalisten bei Großveranstaltungen verdeutlicht.



