Nach Horror-Sturz: Extra-Asphalt macht Sachsenring sicherer
Extra-Asphalt: Sachsenring nach Horror-Sturz sicherer

Wenn die Stars der MotoGP am kommenden Wochenende von Freitag bis Sonntag auf dem Sachsenring Gas geben, dann dürften sie sich dieses Mal deutlich sicherer fühlen. Nach Beschwerden der Fahrer beim Grand Prix vor einem Jahr wurden mehrere Bereiche der Rennstrecke entschärft. Im Fokus: das Omega.

Horror-Sturz als Auslöser

Auslöser für den Umbau war ein Horror-Sturz des heutigen MotoGP-Fahrers Diogo Moreira (22/Honda). Der Brasilianer war damals noch im Moto2-Rennen unterwegs. Nach einem Kontakt rutschte er zunächst ins Kiesbett. Als er anschließend deutlich zu langsam auf die Ideallinie zurückkehrte, krachte ein heranrasender Fahrer mit voller Wucht in ihn hinein.

Ein Unfall, der sich so nicht wiederholen soll. Deshalb rollten bereits im Februar die Bagger an. Die Grasfläche zwischen Randsteinen und Kiesbett wurde entfernt. Anschließend wurde der Bereich asphaltiert. So entstand ein neuer Rückweg auf die Strecke.

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Neuer Asphaltstreifen und vertiefte Kiesbetten

Sachsenring-Eventmanager Lutz Oeser sagt zu BILD: „So ist ein sicherer Weg entstanden, auf dem die Fahrer wieder auf die Strecke zurückkommen können.“ Mit den Arbeiten erfüllten die Verantwortlichen eine Auflage des Motorradweltverbandes FIM. Außerdem wurde das Kiesbett in Kurve vier vertieft. Zwischen den Kurven 6 und 7 schützt nun zusätzlich eine weitere Airfence die Fahrer.

Kosten von 300.000 Euro

Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen am Sachsenring hatten allerdings ihren Preis: Rund 300.000 Euro kostete der Umbau im Frühjahr. Etwas mehr als die Hälfte der Summe übernahm der Freistaat.

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