Der FC Ingolstadt und Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Fußball-Drittligist mitteilte, einigte man sich im gegenseitigen Einvernehmen auf eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit. Dies sei das Ergebnis offener Gespräche über die zukünftige Ausrichtung des Vereins.
Beiersdorfer kam in schwieriger Phase
Der 62-jährige Beiersdorfer, langjähriger Sportchef des Hamburger SV, hatte im November 2021 in Ingolstadt zunächst den Posten als Geschäftsführer Sport übernommen. Damals standen die Schanzer als Tabellenletzter in der 2. Bundesliga. Seit dem Sommer 2022 war der frühere Bundesligaprofi als alleiniger Geschäftsführer tätig.
Nach intensiven Gesprächen über die künftige strategische Ausrichtung des Klubs kamen beide Seiten überein, dass unterschiedliche Auffassungen über den weiteren Kurs bestehen, teilten die Ingolstädter weiter mit.
Präsident Jackwerth bedauert Entwicklung
Präsident Peter Jackwerth äußerte sich zur Trennung: Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet. Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt. Die von Sabrina Wittmann trainierte Mannschaft steht zwei Spieltage vor dem Saisonende nur auf Tabellenplatz 15 in der 3. Liga, ist aber zumindest gerettet.
Beiersdorfer: Eine prägende Zeit
Zum Abschied sagte Beiersdorfer: Die vergangenen Jahre beim FC Ingolstadt 04 waren für mich eine sehr prägende Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist. Umso dankbarer bin ich für das Vertrauen, das ich in den viereinhalb Jahren spüren durfte, sowie für die stets gute Zusammenarbeit mit den Gremien, den Mitarbeitenden, den Trainern und der Mannschaft sowie dem gesamten Umfeld. Seine künftigen Pläne gab er nicht bekannt.
Der Verein will sich nach eigenen Angaben neu ausrichten und in den Bereichen Sport, Finanzen sowie Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit neu aufstellen.



