FC-Star Said El Mala wird beim Kölner Rosenmontagszug als „El Kamella“ gefeiert
Der junge Fußballer Said El Mala (19) hat beim Rosenmontagszug in Köln eine besondere Ehre erfahren. Nur zwei Tage nach der 1:3-Niederlage des 1. FC Köln in der Bundesliga beim VfB Stuttgart durfte er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Ragnar Ache (27) und Trainer Lukas Kwasniok (44) auf dem Festwagen Nummer 67 des Vereins durch die Stadt fahren. Die Enttäuschung über die sportliche Pleite war dabei schnell vergessen, und das schlechte Wetter konnte die Stimmung nicht trüben.
Ein unvergessliches Erlebnis für den U21-Nationalspieler
Für Said El Mala war es das erste Mal, dass er auf einem Festwagen des 1. FC Köln mitfahren durfte. Vor der Abfahrt in der Südstadt sagte er gegenüber RTL: „Ich bin happy. Es ist mein erstes Mal, mit dem Team auf dem Wagen zu sein, den Leuten Kamelle zuzuwerfen und einfach Spaß zu haben. Das ist ein einmaliges Ding, das für immer in Erinnerung bleibt.“ Der Spieler hielt sein Versprechen und verwandelte sich in „El Kamella“, indem er mit Begeisterung Süßigkeiten in die Menge warf.
Die Begeisterung der Kölner Fans rührte den jungen Fußballer sichtlich. „Das zieht einen schon mit, wenn man hier gefeiert wird. Das ist fast wie im Stadion“, erklärte El Mala. Er zeigte sich auch bewusst über die Bedeutung des Karnevals für die Stadt: „Ich glaube, dass die Leute alle hier den Karneval lieben. Es ist für sie das Schönste des Jahres.“
Trainer Kwasniok erlebt sein Zoch-Debüt und ist begeistert
Auch Trainer Lukas Kwasniok feierte sein erstes Mal beim Rosenmontagszug in Köln. Vor der Abfahrt äußerte er seinen Enthusiasmus gegenüber RTL: „Das ist der Grund, warum ich hier bin und beim FC unterschrieben habe.“ Kwasniok konnte die Abfahrt kaum erwarten und sagte: „Ich habe natürlich gewusst, dass es etwas ganz Besonderes sein wird, das Ganze von oben anzuschauen und auch ein Teil des Ganzen sein zu können. Das wird eine positiv bekloppte Stimmung sein. Ich freue mich darauf.“
Während der Fahrt dokumentierte der Trainer das Geschehen eifrig mit seinem Handy, um alles für das Familienalbum festzuhalten. Neben ihm auf dem Wagen befanden sich Stürmer Ragnar Ache und Präsident Jörn Stobbe (60).
Positive Stimmung als Motivation für das nächste Spiel
Auf die Frage, ob die Euphorie des Karnevals dem 1. FC Köln einen Schub für das anstehende Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim geben könnte, antwortete Kwasniok: „In erster Linie müssen wir auf uns selbst schauen, auf unsere Qualität. Wenn eine ganze Stadt hinter dir steht, hilft das einem. Das ist ja auch im Stadion Woche für Woche so. Im Stadion geben die Fans immer Vollgas. Deswegen sind wir auch guter Dinge fürs Wochenende.“
Der Sport-Boss des Vereins, Thomas Kessler (40), war ebenfalls im Rosenmontagszug unterwegs. Er fuhr mit seiner Frau Melanie auf dem Wagen der Roten Funken mit und genoss die festliche Atmosphäre. Die Bilder der Veranstaltung zeigen, wie sehr die FC-Stars von den Kölner Karnevalisten umjubelt wurden.
Insgesamt war der Rosenmontagszug ein Highlight für die Spieler und den Trainer des 1. FC Köln. Die Verbindung zwischen Verein und Stadt wurde einmal mehr deutlich, und die positive Stimmung könnte tatsächlich einen motivierenden Effekt für die kommenden sportlichen Herausforderungen haben.



