Der 1. FC Saarbrücken hat den 19-jährigen Zac Shuaib verpflichtet. Der offensive Mittelfeldspieler kommt vom FC Arsenal und wird zunächst an den FCS ausgeliehen. In der Vereinsführung gilt Shuaib als „ganz spannender Spieler mit riesigem Talent“. Doch bei näherer Betrachtung wirft der Transfer einige Fragen auf.
Fragen zur Spielpraxis und Entwicklung
Shuaib hat bislang keine einzige Profiminute absolviert. Seine Einsätze beschränken sich auf die U23 von Arsenal und die Jugendnationalmannschaften Englands. Kritiker fragen sich, ob ein Spieler ohne Erfahrung im Herrenbereich tatsächlich in der 3. Liga bestehen kann. Die Leihe erinnert an den Fall von Aiden O'Neill, der 2017 ebenfalls ohne Profierfahrung zum FCS kam und sich nicht durchsetzen konnte.
Der Vergleich mit Aiden O'Neill
Aiden O'Neill wechselte 2017 von Burnley zum 1. FC Saarbrücken, nachdem er nur in der U23 gespielt hatte. Auch er galt als großes Talent, scheiterte jedoch in der 3. Liga und kam nur auf wenige Einsätze. Die Verantwortlichen des FCS hoffen, dass Shuaib diesen Weg nicht wiederholt. „Wir sind überzeugt, dass Zac das Potenzial hat, sich zu entwickeln“, sagte ein Sprecher des Vereins. Dennoch bleibt die Skepsis.
Was bedeutet das für den Kader?
Der FCS hat mit Shuaib einen weiteren Spieler für die Offensive geholt. Trainer Rüdiger Ziehl muss nun abwägen, ob er dem jungen Engländer die nötige Spielzeit gibt. Die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß. Sollte Shuaib nicht überzeugen, könnte die Leihe vorzeitig beendet werden. Der Verein betont jedoch, dass man langfristig mit ihm plane.
BILDplus berichtet ausführlich über die Hintergründe der Verpflichtung und die Reaktionen der Fans.



