Schreckmoment auf der 2. Etappe
Ein kurioser Zwischenfall hat die 2. Etappe der Tour de France überschattet. Der französische Radprofi Quentin Pacher vom Team Groupama-FDJ musste rund 21 Kilometer vor dem Ziel in Barcelona abrupt anhalten, nachdem sich eine kolumbianische Flagge in seiner Kette verfangen hatte. Der Vorfall ereignete sich kurz vor einer Rechtskurve, als Pacher nahe an den Zuschauermassen vorbeifuhr.
Flagge verheddert sich im Kettenblatt
Pacher erfasste die Flagge, die sich sofort im Kettenblatt verhedderte. Mit der linken Hand riss er einen Großteil der Flagge ab, doch ein kleiner Restfetzen blieb in der Kette hängen. Glücklicherweise blieb der Franzose von einem Sturz verschont. ARD-Kommentator Florian Naß (58) kommentierte: „Das sind die schlechtmöglichen Stellen für einen Defekt.“
Techniker hilft aus der Patsche
Sekundenlang versuchte Pacher vergeblich, die Kette freizubekommen. Erst nachdem ein Techniker zur Hilfe eilte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Anschließend kämpfte sich der Profi, der nach der 1. Etappe mit 3:18 Minuten Rückstand auf Platz 98 lag, wieder an das Peloton heran. Der Zwischenfall hatte keine weiteren Auswirkungen auf das Rennen.



