Nach der Entlassung von Fürths damaligem Geschäftsführer Rachid Azzouzi (55) im Herbst 2024 haben die Verantwortlichen im Ronhof freiwillig einen sportlichen Neuanfang ausgerufen. Jetzt werden sie wohl dazu gezwungen, den Kader komplett neu aufzustellen.
Abstieg in die 3. Liga: Keine gültigen Verträge
Bei einem Abstieg in die 3. Liga stehen die Franken (aktuell Platz 17, noch ein Spiel) personell vor einem Scherbenhaufen. Keiner aus dem aktuellen 32-Mann-Kader hat nach BILD-Infos einen gültigen Vertrag für die 3. Liga. Der Abschied von Kapitän Branimir Hrgota (33) steht ohnehin schon fest. Viele weitere werden ihm am Saisonende folgen.
Nur wenige Spieler könnten bleiben
Nur wenige Spieler könnten bei einem Abstieg im Ronhof bleiben. Dazu zählt Felix Klaus (33). Der Flügelflitzer kehrte zur Winterpause der letzten Saison nach Fürth zurück, um seine Karriere bei seinem Herzensverein ausklingen zu lassen. Ob er jetzt als Absteiger gehen möchte, ist ungewiss. Auch Routinier Dennis Srbeny (32) könnte sich von einem Verbleib überzeugen lassen, vor allem wenn Heiko Vogel (50) Trainer bleiben sollte. Bei Felix Higl (29) und Torhüter Silas Prüfrock (21) ist ebenfalls eine Weiterbeschäftigung denkbar.
Jungprofis gefordert
Ansonsten wird Fürth vor allem auf Jungprofis wie Lukas Reich (19), David Abrangao (21) oder Noah König (22) setzen müssen. In Summe kommt man dabei aktuell aber nicht einmal auf eine komplette Elf. Wer auch immer ab Sommer die Verantwortung für den neuen Kader übertragen bekommt, ist garantiert nicht zu beneiden.
Trainerfrage noch offen
Auch die Trainerfrage ist noch nicht geklärt. Heiko Vogel könnte trotz Abstiegs weitermachen, was für einige Spieler wie Srbeny ein Grund zum Bleiben wäre.



