WM-Finale: Gewitter zwingt Spanien zur Absage des Abschlusstrainings
Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor Finale ab

Kurz vor dem WM-Finale gegen Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF/MagentaTV und auf sportbild.de im Live-Ticker) musste Spaniens Trainer Luis de la Fuente das geplante Abschlusstraining absagen. Grund war ein heftiges Gewitter über dem Großraum New York, das die Einheit im Stadion von East Rutherford unmöglich machte.

Entscheidung gegen Ausweichtermin

Wie spanische Medien berichteten, entschied de la Fuente, die letzte Trainingseinheit komplett zu streichen, anstatt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien, angeführt von Superstar Lionel Messi, begann sein eigenes Abschlusstraining mit rund 45 Minuten Verzögerung, nachdem das Unwetter abgezogen war.

Besonders bitter für Spanien: Der Coach konnte so nicht mehr testen, ob Jungstar Lamine Yamal (19) nach seiner Verletzung rechtzeitig fit für das Endspiel wird. Yamal hatte im WM-Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel erhalten und fehlte laut spanischen Medien am Donnerstag beim Training.

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Yamal und Porro ohne Härtetest

De la Fuente betonte in der Pressekonferenz vor dem Finale zwar, dass der 19-Jährige am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden habe. Doch er machte auch klar: Die für Samstag geplante letzte Einheit sei wichtig gewesen, um die endgültige Fitness zu überprüfen. Diesen entscheidenden Test konnte Spanien Yamal nun nicht mehr bieten. Auch Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte und ebenfalls angeschlagen ist, blieb der finale Härtetest verwehrt.

„Das Training heute war entscheidend, um zu sehen, ob Lamine bereit ist. Jetzt müssen wir auf andere Signale vertrauen“, zitierte die „Marca“ einen spanischen Teamsprecher. Die Unsicherheit um die beiden Spieler könnte die Taktik für das Finale beeinflussen.

WM-Finale unter Hochspannung

Am Sonntag treffen Spanien und Argentinien im Endspiel der Weltmeisterschaft aufeinander. Für Argentinien ist es die Chance auf den dritten WM-Titel nach 1978 und 1986, für Spanien auf den zweiten nach 2010. Das Spiel findet im MetLife Stadium in East Rutherford statt, das rund 82.000 Zuschauern Platz bietet.

Die Spanier hoffen, dass Yamal und Porro rechtzeitig fit werden. Sollten sie ausfallen, müsste de la Fuente umplanen. „Wir haben einen Kader mit vielen Optionen“, sagte der Trainer. „Aber natürlich wäre es besser, alle Spieler zur Verfügung zu haben.“

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