Beim 6:0-Testsieg am Samstag gegen den Oberligisten Wuppertaler SV nutzte Borussia Mönchengladbach die Gelegenheit, gleich sechs Neuzugängen ihre Premiere im Fohlen-Trikot zu ermöglichen. Trainer Eugen Polanski (40) ließ die neuen Spieler über die volle Distanz oder in der zweiten Halbzeit ran. Lediglich der japanische Zugang Zento Uno (22) fehlte verletzungsbedingt; er absolvierte am Morgen eine individuelle Einheit am Borussia-Park.
Enzo Leopold: Starker Auftritt im zentralen Mittelfeld
Enzo Leopold (25), von Hannover 96 aus der 2. Liga an den Niederrhein gewechselt, spielte in den ersten 45 Minuten an der Seite von Kevin Stöger (32) im zentralen Mittelfeld. Er überzeugte mit vielen Laufwegen, hohem Engagement und mehreren starken Pässen. Die Vorstellung des Mittelfeldspielers wurde als sehr ordentlich bewertet.
Isac Lidberg: Präsenz ohne eigenen Treffer
Isac Lidberg (27), ehemaliger Zweitliga-Torjäger aus Darmstadt, zeigte sich äußerst präsent und scheute keinen Zweikampf. Ein eigener Treffer blieb ihm verwehrt. Die beste Gelegenheit vergab er, als er nach einem Alleingang auf das Wuppertaler Tor uneigennützig querlegte – der junge Fritz Fleck (18) vergab die Großchance jedoch kläglich.
Daniel Batz: Solide zweite Halbzeit
Torwart Daniel Batz (35) löste in der zweiten Halbzeit Moritz Nicolas (28) ab. Er zeigte eine kleine Unsicherheit nach einer Flanke, wurde ansonsten kaum geprüft. Batz bewies zudem, dass er fußballerisch von hinten heraus gut mitspielen kann.
Yukhym Konoplia: Giftig, aber noch nicht brillant
Der Rechtsverteidiger Yukhym Konoplia (27) kam in den zweiten 45 Minuten zum Einsatz. Seine Klasse konnte er den Fans noch nicht vollends zeigen; seine einzige Flanke landete weit hinter dem Tor. Dennoch war er in den Zweikämpfen giftig und ständig in Bewegung.
Jan Leszczynski und David Herold: Junge Akzente
Der junge Pole Jan Leszczynski (19) wurde in der zweiten Halbzeit im Abwehrzentrum kaum gefordert, sorgte aber mit seinem linken Fuß für einen gepflegten Spielaufbau. Linksverteidiger David Herold (23) absolvierte ebenfalls die zweiten 45 Minuten mit einem großen Laufpensum. Im Gegensatz zu Konkurrent Lukas Ullrich (22), der nach einem Kopftreffer bereits nach drei Minuten ausgewechselt werden musste, konnte Herold etwas Eigenwerbung betreiben.



