Nach der ausgiebigen Saisonanalyse hatte Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50) in einer Presserunde ausführlich die Ergebnisse präsentiert. Und dabei klargestellt, mit welchem Spielsystem Borussia in die Bundesliga-Saison 2026/27 gehen wird: „Wir möchten eine gewisse Art von Fußball spielen. Zum Ende der Saison gab es Spiele, ausgenommen Augsburg, in denen umgesetzt wurde, was wir sehen möchten. Darum möchten wir in Zukunft mit der Viererkette spielen, um eine klare Ausrichtung und eine Weiterentwicklung zu haben.“
Was bedeutet, dass Führungsspieler Philipp Sander (28) einen neuen (alten) Job bekommt. In der abgelaufenen Saison war Sander ab dem 8. Spieltag (0:3 gegen Bayern) in die von Trainer Eugen Polanski (40) bevorzugte Dreierkette versetzt worden. In einer Viererkette ist er nun nicht mehr fest eingeplant – da sind Nico Elvedi (29) und Kevin Diks (29) wohl vorerst gesetzt, das Duo hat mit dem frisch gebackenen, italienischen A-Nationalspieler Fabio Chiarodia (21) zudem einen erstklassigen Herausforderer.
Sander auch Kandidat als Vize-Kapitän
Heißt: Nach dem Abgang von Rocco Reitz (23) und Yannik Engelhardt (24) soll Sander der neue Chef im zentralen Mittelfeld werden – die Rolle, die er vor seinem Wechsel zu den Fohlen bereits beim damaligen Bundesliga-Aufsteiger Holstein Kiel ausgefüllt hatte. Sander soll mit seiner Erfahrung zudem den Neuzugängen Enzo Leopold (25) und Zento Uno (22, Vertrag bei Borussia soll demnächst unterschrieben werden) zur Seite stehen, für die die Bundesliga noch Neuland sein wird. Sander hatte sich nach seinem Wechsel aus Kiel im Eiltempo zum Führungsspieler entwickelt, war in seiner zweiten Bundesliga-Saison sofort in den Mannschaftsrat befördert worden. Und nach dem Reitz-Abgang (für 20 Millionen Euro nach Leipzig) könnte in der neuen Saison die nächste Beförderung anstehen – der Mittelfeldspieler ist einer der Kandidaten als Vize-Kapitän hinter Leitwolf Tim Kleindienst (30).
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