Marco Grüll beendet Tordürre nach Traineransage: Werder-Ösi trifft endlich wieder
Grüll beendet Tordürre nach Thioune-Ansage bei Werder

Marco Grüll beendet lange Tordürre nach deutlicher Traineransage

Seit dem Sommer 2024 steht Marco Grüll (27) bei Werder Bremen unter Vertrag. Der österreichische Stürmer hat sich weniger als zuverlässiger Torschütze, sondern vielmehr als unermüdliche Laufmaschine einen Namen gemacht. Unter beiden Trainern – zunächst Horst Steffen (57) und nun Daniel Thioune (51) – erhielt Grüll stets viel Spielzeit, doch in der aktuellen Saison blieben seine offensiven Beiträge bisher eher spärlich. Eine Ausnahme bilden dabei stets die Spiele gegen Union Berlin.

Thioune gibt klare Ansage vor dem Spiel

Vor der Partie gegen Union Berlin richtete Trainer Daniel Thioune eine deutliche Botschaft an seinen Angreifer: „Er ist Stürmer und sollte sich mehr auf seine Kernkompetenz, das Toreschießen, fokussieren.“ Grüll hörte offenbar aufmerksam zu und setzte die Anweisung prompt um. In der Begegnung mit Union Berlin (4:1) beendete der Österreicher nach 16 Ligaspielen und satten 135 torlosen Tagen seine Durststrecke. Nach Vorarbeit von Romano Schmid erzielte er das 3:1 für die Bremer.

Kurioserweise traf Grüll auch bei seinem letzten Tor vor dieser langen Pause gegen Union Berlin. Damals, in der Hinrunde, sorgte er mit einem herrlichen Treffer zum 1:0-Erfolg für Furore. Der Stürmer äußerte sich positiv über die Entwicklungen unter dem neuen Trainer: „Daniel Thioune hat frischen Wind reingebracht. Er verfolgt einen klaren Plan, das trägt Früchte. Auch wenn es zu Beginn nicht erfolgreich war.“

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Positive Entwicklung unter Thioune

Nach drei Niederlagen zum Saisonstart konnte Werder Bremen nun zwei Siege in Folge einfahren. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Marco Grüll – der bisher insgesamt drei Saisontore erzielt hat – endlich wieder seine Treffsicherheit unter Beweis stellte. Die Mannschaft scheint sich unter der Führung von Thioune zunehmend zu stabilisieren und profitiert sichtbar von der wiedererlangten Torgefahr durch den österreichischen Angreifer.

Die klare Kommunikation des Trainers und die direkte Umsetzung durch den Spieler zeigen, dass die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft gestellt sein könnten. Grülls Rolle als wichtiger Bestandteil der Offensive wird durch diesen entscheidenden Treffer weiter gestärkt.

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