Marco Grote: „Alles andere ergibt keinen Sinn“ bei Carl Zeiss Jena
Grote: „Alles andere ergibt keinen Sinn“ bei Jena

Marco Grote startet bei Carl Zeiss Jena

Marco Grote (53) ist der neue Cheftrainer des Regionalligisten Carl Zeiss Jena. Am Mittwoch wird er erstmals eine Trainingseinheit leiten. Fünf Wochen bleiben ihm, um ein schlagkräftiges Team zu formen, das in der kommenden Saison erneut angreifen soll. Grote stellt klar: „Wenn du Zweiter geworden bist, willst du natürlich auch wieder oben mitspielen. Alles andere ergibt auch keinen Sinn. Das hier ist Carl Zeiss Jena.“

Neustart mit Hund und Familie

Der gebürtige Bremer kommt gut gelaunt nach Jena. Seine Frau bleibt vorerst vor Ort, wird aber aus beruflichen Gründen in den Norden zurückkehren. „Meine beiden Kinder sind erwachsen“, sagt Grote. Ganz allein ist er nicht: Sein Labradoodle Elli (5) begleitet ihn. „Das ist meine kleine Freundin“, so Grote.

In den nächsten Wochen steht der Fußball im Mittelpunkt. „Da habe ich tierisch Bock drauf“, sagt er. Carl Zeiss sei mit seiner Geschichte, den vielen Fans und dem Umfeld „ein großer Klub und eine spannende Aufgabe“. Der Kader werde sich noch verändern, kündigt er an. Spieler werden gehen, neue kommen. „Wir haben noch ein paar Jungs in der Pipeline. Da gilt es jetzt noch, ein paar Dinge abzuklopfen, sich kennenzulernen und Inhalte auszutauschen“, erklärt der neue Coach.

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Leistung entscheidet über Einsatz

Den FCC sieht Grote gut aufgestellt, wirtschaftlich jedoch nicht in der Pole-Position der Liga. „Aber das allein entscheidet ja nicht, ob wir oben dabei sind. Da gibt es ja auch noch andere Faktoren“, sagt er. Das Stadion und die Bedingungen locken Profis an, die in Jena ihre Chance wittern. Grote will auch auf den Nachwuchs setzen. „Das Zukunftskonzept spielte in den Gesprächen eine Rolle. Es gibt aber keine Quote, wer spielen muss. Am Ende entscheidet die Leistung. Wir sind im Profifußball und wollen Spiele gewinnen.“

Sein fußballerischer Ansatz: ansehnlicher Offensivfußball. „Der fußballerische Ansatz war ja schon erkennbar, daran wollen wir anknüpfen. Wenn man Zweiter geworden ist, muss vieles gut gewesen sein“, sagt Grote. Er fordert von seinen Spielern vor allem eines: „Den Mut, aktiv Fußball zu spielen.“

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