RB Leipzig muss auf Stammtorhüter Peter Gulacsi verzichten
Der Fußball-Bundesligist RB Leipzig wird in den kommenden Wochen auf seinen erfahrenen Torwart Peter Gulacsi verzichten müssen. Der ungarische Nationalspieler hat sich im Spiel gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Sonntag eine schmerzhafte Verletzung zugezogen, die ihn voraussichtlich bis Ende März außer Gefecht setzen wird.
Diagnose bestätigt Innenband-Anriss im linken Knie
Wie der Verein am Montag offiziell mitteilte, erlitt Gulacsi beim 2:2-Unentschieden gegen Wolfsburg einen Innenband-Anriss im linken Knie. Die medizinische Untersuchung ergab, dass die Verletzung konservativ behandelt werden soll, was bedeutet, dass eine Operation vorerst nicht notwendig ist. Dennoch wird der Torhüter mehrere Wochen pausieren müssen und damit wichtige Spiele der Roten Bullen verpassen.
Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer zeigte sich betroffen von der Nachricht: "Die Diagnose ist natürlich bitter für uns alle, insbesondere für Pete selbst. Wir kennen ihn jedoch als absoluten Vollprofi mit einer herausragenden Mentalität. Ich bin überzeugt, dass er alles daransetzen wird, um schnell und gestärkt zurück auf den Platz zu kommen."
Maarten Vandevoordt übernimmt die Vertretung
Die Vertretung zwischen den Pfosten übernimmt, wie bereits im Wolfsburg-Spiel, der junge Maarten Vandevoordt. Der belgische Torwart muss nun in den kommenden Wochen beweisen, dass er die Verantwortung in der Bundesliga tragen kann. Für RB Leipzig kommt die Verletzung ihres Stammkeepers zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die Mannschaft in der Liga und im Europapokal wichtige Aufgaben vor sich hat.
Erst vor einer Woche hatte der 35-jährige Gulacsi seinen Vertrag bei den Sachsen um eine weitere Saison bis 2027 verlängert, was das Vertrauen des Clubs in seine Fähigkeiten unterstrich. Seit seinem Wechsel im Jahr 2015 ist der Ungar eine feste Größe bei RB Leipzig und hat maßgeblich zum Aufstieg des Clubs in die europäische Spitze beigetragen.
Die Verletzung von Peter Gulacsi stellt Trainer Marco Rose vor eine taktische Herausforderung. Der Coach muss nun entscheiden, ob er dauerhaft auf Vandevoordt setzt oder alternative Lösungen in Betracht zieht. Für den jungen Belgier bietet sich jedoch die Chance, sich als zuverlässige Nummer eins zu etablieren und Erfahrung auf höchstem Niveau zu sammeln.



