Haaland mit ausgestopftem Waschbären bei Wikinger-Party in Norwegen
Haaland bringt Waschbär zur Wikinger-Party mit

Erling Haaland sorgte bei der Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft aus der WM in den USA für einen kuriosen Auftritt. Der 25-jährige Stürmerstar stieg am Flughafen Gardermoen mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. Das Tier hielt eine Glasflasche in den Pfoten. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. Norwegen war im Viertelfinale in Miami mit 1:2 nach Verlängerung gegen England ausgeschieden.

Empfang wie ein Staatsoberhaupt

Vom Flughafen ging es direkt zum Osloer Schloss, wo König Harald, Kronprinz Haakon und weitere Mitglieder der Königsfamilie die Mannschaft empfingen. Die Kleiderordnung war locker: Einige Spieler erschienen in kurzen Hosen, Borussia Dortmunds Julian Ryerson trug sogar Flip-Flops. Kapitän Martin Ödegaard berichtete: „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert.“ Der 89-jährige König zeigte sich beeindruckt vom Abschneiden des Teams.

88.000 Fans feiern auf 450 Metern

Zwischen dem Schloss und dem Universitätsplatz versammelten sich rund 88.000 Menschen auf einer Strecke von nur 450 Metern, um die Mannschaft zu feiern. Auf dem Schlossplatz führten Team und Fans gemeinsam den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel auf. Kronprinz Haakon stand an der Trommel und gab den Rhythmus vor. „Ich habe mein Bestes gegeben, wir sind etwas ins Hintertreffen geraten. Sie haben gut gerudert“, sagte Haakon. Der Thronfolger gab zu, im Vorfeld geübt zu haben.

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Superstar Haaland und Sander Berge verließen den Empfang frühzeitig, da sie bereits auf dem Weg in den Urlaub nach Sizilien waren. Ursprünglich wollten die beiden gar nicht nach Norwegen reisen, ließen sich dann aber doch überzeugen. Wegen des verspäteten Abflugs aus Miami mussten sie die Feierlichkeiten vorzeitig beenden.

Offener Bus zum Rathausplatz

Nach der Ruder-Einlage bestieg das Team einen offenen Bus, der sich langsam durch die Menschenmassen zum Rathausplatz bewegte. Torwart Örjan Nyland zeigte sich ergriffen: „Hier zu stehen und ein bisschen Geschichte geschrieben zu haben, das sind Erinnerungen, die für immer bleiben werden.“ Die Wikinger-Party in Oslo war ein unvergesslicher Abschluss einer erfolgreichen WM-Kampagne für Norwegen, das erstmals seit 1998 wieder ein Viertelfinale erreicht hatte.

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