Rafael Márquez wird neuer Chefcoach der mexikanischen Nationalmannschaft
Márquez übernimmt mexikanische Nationalmannschaft

Wenige Tage nach dem Achtelfinal-Aus Mexikos bei der WM 2026 ist der lang geplante Trainerwechsel in der Nationalmannschaft nun offiziell vollzogen. Der ehemalige Starspieler und bisherige Assistenztrainer Rafael Márquez übernimmt die Nachfolge seines Mentors Javier Aguirre als Chefcoach, wie der mexikanische Fußballverband mitteilte. Der 47-Jährige tritt damit eine Position an, die seit seiner Ernennung zum Assistenztrainer vor zwei Jahren für die Zeit nach der Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada vorgesehen war.

Geordneter Übergang nach WM-Aus

„Die Ernennung von Rafael Márquez ist Teil eines geordneten Übergangs“, hieß es in der offiziellen Mitteilung des Verbandes. Der 20 Jahre ältere Aguirre hatte Márquez auf seine neuen Aufgaben mit Blick auf die WM 2030 vorbereitet, die in Mexiko, den USA und Kanada stattfinden wird. Nach der dramatischen 2:3-Achtelfinalniederlage gegen England im Aztekenstadion hatte „El Vasco“ das Ende seiner dritten Amtszeit als Nationaltrainer Mexikos bestätigt. Márquez, der zuvor als Assistent von Aguirre fungierte, gilt als idealer Nachfolger, um die Mannschaft in eine neue Ära zu führen.

Eine Ikone des mexikanischen Fußballs

Der neue Chefcoach ist eine lebende Legende des mexikanischen Fußballs. Der ehemalige Abwehrspieler des FC Barcelona absolvierte fünf Weltmeisterschaften für Mexiko – eine Leistung, die nur wenigen Spielern gelang. Während seiner aktiven Karriere gewann Márquez zahlreiche Titel, darunter die Champions League mit Barcelona, und galt als einer der bedeutendsten Fußballer des Landes. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten sollen nun dazu beitragen, die Nationalmannschaft für die WM 2030 zu formen.

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Blick auf die WM 2030

Die Berufung Márquez’ ist Teil einer langfristigen Strategie des mexikanischen Verbandes, die Kontinuität und Stabilität gewährleisten soll. Mit der Übernahme des Cheftrainerpostens will man die erfolgreiche Arbeit von Aguirre fortsetzen und gleichzeitig neue Impulse setzen. Márquez kennt die Mannschaft und die Strukturen bereits aus seiner Zeit als Assistent, was einen reibungslosen Übergang ermöglicht. Die mexikanische Öffentlichkeit und die Spieler blicken optimistisch auf die kommenden Jahre, in denen die Nationalmannschaft unter der Leitung der Fußballikone wieder zu alter Stärke finden soll.

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