Hakimi geht im Vergewaltigungsvorwurf in Revision
Hakimi geht in Revision bei Vergewaltigungsvorwurf

Im Verfahren um Vergewaltigungsvorwürfe gegen WM-Teilnehmer Achraf Hakimi hat der Fußball-Nationalspieler von Marokko Kassationsbeschwerde eingelegt. Der Verteidiger von Paris Saint-Germain wendet sich laut Informationen des Fernsehsenders BFMTV damit an Frankreichs oberstes Gericht, nachdem seine vorherige Berufung gegen die Entscheidung des Untersuchungsrichters erfolglos geblieben war.

Vorwürfe aus dem Jahr 2023

Dem Außenverteidiger, der früher auch für Borussia Dortmund spielte, wird vorgeworfen, im Jahr 2023 eine Frau in seiner Wohnung in Paris vergewaltigt zu haben. Der 27 Jahre alte Kapitän der marokkanischen Nationalmannschaft bestreitet die Anschuldigungen seit Beginn des Verfahrens und spricht von einer falschen Beschuldigung. Das Berufungsgericht hatte die Entscheidung bestätigt, ihn vor ein Kriminalgericht zu stellen. Seine Anwältin Fanny Colin äußerte sich auf Anfrage des Senders nicht. Zuvor hatte sie erklärt, ihr Mandant sei standhaft in seiner Verteidigung.

Prozesstermin noch offen

Der Nationalspieler selbst erklärte zuletzt während der Weltmeisterschaft, wo seine Mannschaft in der ersten K.o.-Runde auf die Niederlande trifft, er erwarte den Prozess mit Ungeduld. Er wolle dann seine Sicht schildern. Hakimi, zweifacher Champions-League-Sieger mit Paris Saint-Germain und Leistungsträger der marokkanischen Nationalmannschaft, steht damit weiterhin im Zentrum eines laufenden Strafverfahrens. Ein Termin für den Prozess steht bislang nicht fest.

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