Hellmann: Deutschlands Chancen auf WM 2042 stehen gut
Hellmann: Deutschland hat gute WM-Chancen für 2042

Die XXL-Weltmeisterschaft in Nordamerika ist gerade erst zu Ende gegangen, doch in Deutschland laufen bereits die Planungen für ein mögliches Mega-Comeback als Gastgeber. Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Axel Hellmann sieht die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2038 oder 2042 überraschend gut. In einem Interview mit BILDplus betonte Hellmann, dass ein starkes Signal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Perspektiven zusätzlich untermauere.

Hellmanns Zuversicht für 2042

„Ich bin ziemlich sicher, dass Deutschland bei der WM 2042 wieder dabei sein wird“, wird Hellmann zitiert. Der 52-Jährige verwies auf die komplizierten FIFA-Regeln, insbesondere die Kontinental-Rotation, die nach der Vergabe an Nordamerika (2026) und die mutmaßliche Vergabe an Südamerika oder Afrika in den Folgejahren Deutschland wieder ins Spiel bringe. „Die Rotation gibt uns eine klare Perspektive“, so Hellmann. Zudem habe Deutschland mit der WM 2006 und der EM 2024 bewiesen, dass es Großereignisse auf höchstem Niveau ausrichten könne.

Rolle der FIFA-Rotation und Deutschlands Vorteile

Die FIFA plant eine Rotation der Kontinente, um die WM globaler zu machen. Nach 2026 in den USA, Kanada und Mexiko könnte 2030 an eine Koalition aus Südamerika (Uruguay, Argentinien, Paraguay) oder an Marokko gehen. 2034 wäre dann Asien oder Ozeanien dran, sodass Europa frühstens 2038 wieder zum Zuge käme. Deutschland könnte sich entweder für 2038 oder 2042 bewerben. Hellmann sieht dabei die starke Infrastruktur, die Begeisterung der Fans und die politische Unterstützung als Trumpfkarten. „Wir haben Stadien, die modernsten der Welt, und eine Gesellschaft, die den Fußball liebt“, sagte Hellmann. Auch der DFB habe mit seiner Nachwuchsarbeit und der erfolgreichen EM 2024 ein klares Bekenntnis abgelegt.

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DFB-Signal und wirtschaftliche Chancen

Hellmann verwies auf ein „starkes DFB-Signal“, ohne es im Detail zu nennen. Insidern zufolge bereitet der DFB bereits erste Gespräche mit der Politik und den Vereinen vor. Die wirtschaftlichen Effekte einer Heim-WM wären enorm: Laut einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) könnte eine WM in Deutschland einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro generieren. Auch die Internationale Fußball-Verband (FIFA) würde von der deutschen Zuverlässigkeit profitieren. „Deutschland ist ein Garant für reibungslose Organisation und hohe Zuschauerzahlen“, so Hellmann.

Herausforderungen und Zeitplan

Allerdings gibt es auch Hürden. Die FIFA verlangt eine offizielle Bewerbung mehrere Jahre im Voraus, umfangreiche Sicherheitskonzepte und die Zustimmung aller Bundesländer. Zudem müsste der DFB eine klare Strategie gegen politische Bedenken entwickeln. Hellmann zeigt sich jedoch optimistisch: „Die Weichen sind gestellt. Jetzt müssen wir die Chance nutzen.“ Die Entscheidung über den Gastgeber für 2038 steht voraussichtlich 2032 an, für 2042 dann 2036. Bis dahin will der DFB seine Hausaufgaben machen.

Fazit

Axel Hellmanns Einschätzung zeigt: Deutschland hat nach WM 2006 und EM 2024 beste Voraussetzungen für eine erneute Bewerbung. Mit dem richtigen Timing und der Unterstützung von Politik und Verbänden könnte die FIFA-Vergabe 2042 durchaus nach Deutschland gehen. „Die Chancen sind realistisch – und das ist ein starkes Signal für den deutschen Fußball“, resümiert Hellmann.

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