Hertha BSC: Aufstiegshoffnung trotz Rückstand - Leitl sieht Jägerrolle positiv
Hertha BSC: Aufstiegshoffnung trotz Rückstand

Wende im Aufstiegsrennen? Hertha BSC sieht Jägerrolle positiv

Hertha BSC befindet sich in einer herausfordernden Phase der Zweiten Fußball-Bundesliga, doch Trainer Stefan Leitl blickt mit ungebrochenem Optimismus auf den Aufstiegskampf. Der Berliner Zweitligist liegt aktuell sieben Punkte hinter dem begehrten Relegationsplatz, der den Aufstieg in die Bundesliga ermöglichen könnte. Das bevorstehende Auswärtsspiel beim SC Paderborn am Sonntag könnte den Startschuss für die ersehnte Aufholjagd markieren.

Leitls Zuversicht trotz schwieriger Ausgangslage

Für Stefan Leitl ist das Duell in Paderborn noch lange kein Endspiel um den Aufstieg. „Es sind noch viele Spiele. Es ist wieder ein sehr wichtiges Spiel gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle vor uns steht“, erklärte der 48-jährige Trainer. „Wir sind momentan hinten dran, aber das muss nicht unbedingt etwas Negatives sein, das kann man auch aus positiver Sicht sehen. Ich glaube schon, dass wir in der Lage sind, eine Serie zu starten.“

Nachdem die Berliner in den vergangenen Spieltagen wichtige Punkte verschenkt hatten, scheint ein Sieg in Paderborn allerdings fast schon zur Pflichtaufgabe geworden zu sein. Der Rückstand auf Platz drei beträgt bereits sieben Punkte, doch Leitl beschreibt die Situation aus seiner Perspektive weiterhin als aussichtsreich: „Im Vergleich zum Rückrundenstart hat sich nicht viel verändert: Wir waren dort der Jäger und sind es nach wie vor.“

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Spielerische Verbesserungen in der Rückrunde

Interessanterweise sieht der Hertha-Coach sein Team in der Rückrunde auf einem höheren spielerischen Niveau als in der Hinrunde, in der die Berliner immerhin eine Serie von fünf Siegen feiern konnten. Als Belege für diese Einschätzung führt Leitl mehrere Faktoren an:

  • Eine größere Dominanz in den Spielen
  • Eine höhere Anzahl herausgespielter Torchancen
  • Eine insgesamt verbesserte Spielanlage und Taktik

„Die Spielleistungen waren absolut ok. Ich bin überzeugt, dass sich das irgendwann in den Ergebnissen noch besser widerspiegelt“, zeigte sich der Trainer zuversichtlich.

Personalsorgen und gute Nachrichten bei Demme

Auf der Negativseite muss Hertha BSC weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Maurice Krattenmacher, Kennet Eichhorn, Deyovaisio Zeefuik und Dawid Kownacki fehlen dem Team nach wie vor. Auch Mittelfeldspieler Diego Demme steht aktuell nicht zur Verfügung, doch hier gibt es ermutigende Entwicklungen.

„Diego ist seit dieser Woche wieder bei uns und trainiert jetzt auch schon individuell auf dem Platz“, berichtete Leitl. „Es geht ja nicht nur um diese fußballerische Qualität, sondern auch um den Menschen Diego Demme, der ein fester Bestandteil in unserem Team ist.“

Der 34-jährige Demme hat seit Dezember kein Zweitligaspiel mehr absolviert. Bei ihm machten sich erneut Schwindelgefühle und Unwohlsein bemerkbar – Probleme, die erstmals in der Vorsaison nach einer Gehirnerschütterung aufgetreten waren und den erfahrenen Mittelfeldspieler immer wieder zu Pausen zwingen. „Ich hoffe, dass die nächsten Schritte dann auch so weitergehen, dass er uns zeitnah wieder zur Verfügung steht“, äußerte Leitl seine Erwartungen.

Die Rückkehr von Demme wäre für Hertha BSC nicht nur sportlich von Bedeutung, sondern würde auch die Mannschaftsstruktur und Erfahrung im Mittelfeld stärken. In einer Phase, in der jeder Punkt für die Aufstiegshoffnungen zählt, könnte die Rückkehr des Routiniers zum richtigen Zeitpunkt kommen.

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