Hertha BSC spielt 1:1 gegen Mamelodi Sundowns – Gechter fehlt verletzt
Hertha BSC spielt 1:1 gegen Mamelodi Sundowns

Hertha BSC hat im zweiten Testspiel des Trainingslagers in Österreich einen Sieg verpasst. Die Berliner kamen am Dienstagabend in der Mondsee-Arena gegen den Mamelodi Sundowns FC aus Südafrika nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Dabei fehlte Abwehrspieler Linus Gechter aufgrund einer Gesichtsprellung.

Schweigeminute und Trauerflor für verstorbenen Spieler

Vor Spielbeginn hielten beide Mannschaften eine Schweigeminute für Jayden Adams ab. Der südafrikanische Nationalspieler des Klubs aus Pretoria war vor zehn Tagen im Alter von 25 Jahren tot aufgefunden worden. In Gedenken an den WM-Teilnehmer trugen beide Teams Trauerflor.

Herthas Trainer Stefan Leitl bot im ersten Durchgang eine defensiv gefestigte Elf auf, angeführt von Kapitän Marton Dardai. Linus Gechter verpasste die Partie wegen einer Gesichtsprellung, die er sich am Vormittag beim Anschwitzen durch einen Ball gegen den Kopf zugezogen hatte.

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Führung durch Jensen, Ausgleich kurz vor der Pause

Torhüter Tim Goller musste in der 22. Minute gegen Antonio van Wyk klären. Auf der Gegenseite machte sich Herthas offensiver Ansatz, den Gegner früh zu attackieren, beinahe bezahlt: Nach einer Balleroberung von Dardai zielte Jon Thorsteinsson aber zu zentral (36.).

Die Führung für die Berliner erzielte Leon Jensen per Abstauber. Eine Hereingabe von Marten Winkler erreichte Sebastian Grönning nicht, doch Jensen stand richtig und schob zum 1:0 ins leere Tor ein (39.). Wie schon gegen die WSG Tirol hielt die Führung jedoch nicht lange. Goller parierte zwar einen Schuss aus kurzer Distanz, beim Nachsetzen von van Wyk war der Keeper geschlagen (41.). Mit 1:1 ging es in die Pause.

Zweite Halbzeit: Hertha drängt, aber ohne Erfolg

Mit elf neuen Spielern startete Hertha angriffslustig in den zweiten Abschnitt. Julian Eitschbergers Abschluss nach Vorlage von Jelani Ndi geriet zu kraftlos (48.). Auch Soufian Gouram konnte Sundowns-Torhüter Reyaad Pieterse mit seinem wuchtigen Versuch nicht bezwingen (62.).

Chancen für den amtierenden Sieger der afrikanischen Champions League ließen die Berliner nach der Pause kaum zu. Keeper Marius Gersbeck war kurz vor Schluss zur Stelle (88.), Lebo Mothiba vergab für die Sundowns in der Nachspielzeit freistehend. Einen weiteren Eintrag in Herthas Geschichtsschreibung bescherte das Spiel nicht.

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