Bis zu 41 Grad im Schatten – ganz Deutschland ächzt unter der Gluthitze. Während die meisten Menschen Abkühlung in Pool, See oder Freibad suchen, müssen die Fußballprofis des Halleschen FC auf dem Trainingsplatz schuften. Der Traditionsklub hat nun einen eigenen Hitze-Plan entwickelt, um die Gesundheit seiner Spieler zu schützen.
Herausfordernde Bedingungen für die Profis
Die extremen Temperaturen stellen eine große Belastung dar. HFC-Physio und Athletik-Trainer Denis Hasenbek (32) sagt: „Die Erschöpfung ist bei der Hitze schon enorm. Man verliert viel mehr Flüssigkeit und wichtige Salze. Dadurch können zum Beispiel Krämpfe eher auftreten. Das muss man schon sehr gut managen.“
Der Klub setzt daher auf eine Reihe von Maßnahmen. Dazu gehören mehr Pausen und frühere Trainingszeiten. Hasenbek erklärt: „Die Spieler müssen deutlich mehr trinken als sonst, auch vor dem Training ihren Körper schon aufladen. Wir stellen auch mehr Elektrolyt-Getränke und Eiswasser mit kalten Handtüchern zur Verfügung.“
Trainer Schröder: Widerstände überwinden
Trotz der Anpassungen müssen die Spieler weiterhin hart arbeiten. HFC-Coach Robert Schröder (38) betont: „Wir nehmen Rücksicht, aber der Körper muss sich daran auch anpassen. Es geht ja für uns auch darum, Widerstände zu überwinden. Und im Juli oder August können uns solche Bedingungen ja auch bei den Pflichtspielen erwarten.“
Der Hitze-Plan des Halleschen FC zeigt, wie Profifußballvereine auf die zunehmenden Hitzewellen reagieren. Neben den genannten Maßnahmen wird auch die Trainingsintensität reduziert, um das Risiko von Hitzeschäden zu minimieren. Die Spieler werden zudem regelmäßig medizinisch überwacht.



