Hincapié trifft auf Leverkusen: Arsenal-Star mit emotionaler Rückkehr zum Werksklub
Hincapié: Arsenal-Star kehrt zu Leverkusen in Champions League zurück

Champions-League-Duell mit emotionaler Note: Hincapiés Rückkehr zu Leverkusen

Das Achtelfinale der Champions League beschert Bayer Leverkusen ein besonderes Wiedersehen. Neben Nationalspieler Kai Havertz kehrt auch Piero Hincapié (23) an den Rhein zurück, wenn der Werksklub am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) den FC Arsenal empfängt. Für den ecuadorianischen Verteidiger wird es jedoch keine formelle Verabschiedung geben – er gehört offiziell noch immer Bayer Leverkusen.

Leihe mit fester Verpflichtung: 52 Millionen Euro Wechsel im Sommer

Hincapié ist für die laufende Spielzeit an Arsenal ausgeliehen, doch nach Saisonende greift eine fest vereinbarte Kaufpflicht. Für 52 Millionen Euro wechselt der 50-fache A-Nationalspieler dann dauerhaft zu den „Gunners“. Diese bereits feststehende Transaktion ermöglicht es Leverkusen, frühzeitig mit einer beträchtlichen Ablösesumme für die kommende Transferperiode zu planen.

Der Abgang des Double-Helden von 2024 kurz vor Ende der Sommer-Transferperiode traf Leverkusen dennoch schwer. „Wir hätten Piero sehr gerne behalten“, gesteht Sportdirektor Simon Rolfes (44). „Aus wirtschaftlichen Gründen war der Wechsel aber nicht zu verhindern. Jetzt freuen wir uns, ihn wiederzusehen. Seine Zeit bei uns war eine fantastische Erfolgsgeschichte.“

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Von Talent zum Top-Star: Hincapiés Entwicklung unter dem Bayer-Kreuz

2021 kam Hincapié als viertrangiger Innenverteidiger für lediglich 6,35 Millionen Euro von CA Talleres aus Argentinien nach Leverkusen. „Er ist bei uns zu einem internationalen Top-Spieler gereift“, betont Rolfes über den Spieler, der für Ecuador bereits als Kapitän auflief.

Der WM-Kandidat selbst reflektiert im Gespräch: „Als ich in Leverkusen ankam, konnte ich nur Spanisch. Ich war anfangs so schüchtern, dass ich nicht einmal den Physio um Behandlung bitten wollte. Heute lache ich darüber.“ Diese Anekdote stehe beispielhaft für seine Entwicklung: „Ich bin in Leverkusen fußballerisch und menschlich enorm gewachsen. Dem Klub bin ich sehr dankbar. Ich konnte mich dort entfalten und mit dem Double 2023/24 einen bleibenden Fußabdruck hinterlassen.“

Trainer-Vergleich: Ähnlichkeiten zwischen Alonso und Arteta

Besonders interessant ist die Verbindung zwischen Hincapiés ehemaligem und aktuellem Trainer. Auf die Frage nach der Jugendfreundschaft zwischen Xabi Alonso und Mikel Arteta (43) antwortet der Verteidiger: „Ja, und das merkt man auch. Ihre Spielphilosophien sind zwar unterschiedlich, aber charakterlich ähneln sich die beiden Basken stark.“

Hincapié ergänzt: „Beide besitzen diese unglaubliche Leidenschaft, Fußballspiele zu gewinnen. Man spürt diese Intensität in jedem Training und jedem Gespräch. Das macht sie zu besonderen Trainern.“ Für Arsenal hat der 23-Jährige bisher 27 Pflichtspiele (1882 Minuten) absolviert, wobei Leistenprobleme im Herbst und Januar weitere Einsätze verhinderten.

Das Champions-League-Duell bietet somit nicht nur sportliche Spannung, sondern auch eine emotionale Rückkehr für einen Spieler, der bei Bayer Leverkusen zum Weltklasse-Verteidiger reifte und nun als Gegner zurückkehrt.

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