Hjulmand vor Arsenal-Duell: „Lasst uns zeigen, wer wir sind!“ – Leverkusen will Champions-League-Sensation
Hjulmand vor Arsenal: „Lasst uns zeigen, wer wir sind!“

Hjulmands kämpferische Botschaft vor entscheidendem Arsenal-Duell

London – Die Vorfreude ist greifbar, der Optimismus unübersehbar. Beim Abschlusstraining in London strahlte Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand (53) jene Entschlossenheit aus, die er von seiner Mannschaft im Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal am Dienstagabend (21 Uhr/Prime Video) erwartet. „Das Hinspiel war sehr eng und völlig ausgeglichen, es steht 1:1 – weiter geht’s. Wir möchten in diesem wunderbaren Wettbewerb weiterkommen“, erklärte der Bayer-Coach am Montagabend nach der Ankunft in der englischen Hauptstadt.

„Wir sind hier, um zu konkurrieren“

In der Pressekonferenz im Emirates Stadium machte Hjulmand deutlich, dass seine Mannschaft nicht nur als Statist auftreten will. „Arsenal ist eine sehr gute Mannschaft – es ist sehr schwer, sie aus der Balance zu bringen. Wir haben im Hinspiel nicht viel zugelassen und ihnen nur sehr wenige offene Chancen erlaubt. Wir sind hier, um zu konkurrieren – wir sind hier, um zu schauen, ob wir das Spiel gewinnen können. Lasst uns zeigen, wer wir sind.“

Jeder Satz des dänischen Trainers war von tiefer Zuversicht geprägt: „Wir freuen uns auf ein sehr, sehr schwieriges, aber auch großartiges Spiel. Wir sind als Team voller Energie und wollen in die nächste Runde. Ich erwarte zu Hause von Arsenal mehr Druck und sehr viel Energie vom Publikum. Aber sie müssen auch an unsere Stärken denken – sie können nicht einfach nur nach vorne stürmen.“

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Außenseiterrolle als Motivation

Die klare Außenseiterposition scheint Hjulmand und seiner Truppe sogar zu gefallen. Der Trainer will mit Leverkusen erneut für eine Überraschung sorgen – so wie bereits in der Gruppenphase mit dem 1:0-Sieg bei Benfica Lissabon und dem bemerkenswerten 2:0-Erfolg bei Manchester City. „Wir freuen uns auf diese Energie im Stadion – wir lieben solche Auswärtsspiele in der Champions League“, betonte Hjulmand, der trotz aller Kampfansagen großen Respekt vor Arsenal hat.

„Es gibt nur sehr wenige Momente, in denen man das ausnutzen kann – und dann musst du da sein. Wir versuchen, so dominant wie möglich zu sein“, erklärte der 53-Jährige weiter. Leverkusen hatte sowohl gegen Arsenal im Hinspiel als auch beim 1:1 gegen den FC Bayern München die jeweiligen Favoriten bereits am Rande einer Niederlage gesehen.

Hunger nach mehr

„Wir waren nach Arsenal nicht zufrieden – wir waren nach Bayern nicht zufrieden. Wir hätten gewinnen müssen. Dieser Hunger setzt eine Messlatte für unser Niveau – daran müssen wir uns orientieren“, unterstrich Hjulmand die ambitionierten Ziele seiner Mannschaft. Die Enttäuschung über die verpassten Siege gegen die Top-Klubs treibt die Werkself nun im Rückspiel an.

Was würde dem Trainer der Einzug ins Viertelfinale bedeuten? Hjulmand hat seinen Profis eine klare Botschaft mitgegeben: „Du weißt als Spieler nicht, wie viele Chancen du auf dieser Bühne bekommst – du musst den Moment nutzen. Im Moment leben, den Moment ergreifen – und alles tun, um zu gewinnen.“

Die Leverkusener stehen vor der vielleicht größten Herausforderung dieser Saison, doch unter der Führung von Kasper Hjulmand scheinen sie bestens vorbereitet, um dem FC Arsenal im heimischen Emirates Stadium ernsthaft Paroli zu bieten. Die Botschaft ist klar: Leverkusen will nicht nur mitspielen, sondern Geschichte schreiben.

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