HSV-Frauen: 19 Entscheidungen in elf Tagen – Kader-Wahnsinn
HSV-Frauen: 19 Entscheidungen in elf Tagen

Beim Hamburger SV herrscht bei den Frauen ein beispielloser Kader-Wahnsinn: Ganze 19 Personalentscheidungen müssen in nur elf Tagen getroffen werden. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt. Hintergrund sind die anstehenden Vertragsverlängerungen, Neuzugänge und Abgänge, die das Team für die kommende Saison formen sollen.

19 Entscheidungen in kurzer Zeit

Der Zeitplan ist ambitioniert: Vom 15. bis 26. Juni muss der HSV bei den Frauen über 19 Fälle entscheiden. Dazu zählen sowohl Vertragsoptionen für aktuelle Spielerinnen als auch Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen. Sportvorstand Claus Costa und Cheftrainer Marcello Scalera stehen unter Druck, einen konkurrenzfähigen Kader für die 2. Bundesliga zusammenzustellen.

„Wir müssen in dieser kurzen Zeit viele richtige Entscheidungen treffen. Das ist eine große Herausforderung, aber wir sind optimistisch, dass wir einen starken Kader formen werden“, so Costa gegenüber der Bild-Zeitung. Die HSV-Frauen hatten die abgelaufene Saison auf Platz 5 der 2. Bundesliga beendet.

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Hintergründe des Entscheidungsmarathons

Der Grund für das enge Zeitfenster liegt in den auslaufenden Verträgen vieler Spielerinnen zum 30. Juni. Zudem müssen Transfers frühzeitig abgeschlossen werden, um in der Vorbereitung auf die neue Saison eingespielt zu sein. Der HSV hat bereits einige Neuzugänge vermeldet, darunter die Mittelfeldspielerin Lena Lattwein von der TSG Hoffenheim.

„Es ist ein Balanceakt zwischen Kontinuität und Erneuerung. Wir wollen die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen, aber auch neue Impulse setzen“, erklärte Scalera. Der Trainer muss dabei auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Vereins berücksichtigen.

Aufstellung der Entscheidungen

Die 19 Entscheidungen verteilen sich auf mehrere Kategorien: 8 Vertragsverlängerungen mit aktuellen Spielerinnen, 6 Neuzugänge und 5 Abgänge. Dazu kommen Entscheidungen über die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und den medizinischen Stab. Der HSV hat eine Taskforce eingerichtet, die die Prozesse koordiniert.

„Wir haben klare Kriterien festgelegt: sportliche Leistung, Potenzial und Charakter. Jede Entscheidung wird sorgfältig abgewogen“, betonte Costa. Die Fans des HSV dürfen gespannt sein, wie der neue Kader aussehen wird. Die ersten Trainingseinheiten der neuen Saison beginnen am 1. Juli.

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