Zlatan Ibrahimovic verpasst Schwedens WM-Gala für Käfigkampf mit Trump
Die schwedische Nationalmannschaft feierte bei der Frauen-WM in Monterrey einen beeindruckenden 5:1-Auftaktsieg gegen Tunesien. Doch der prominenteste Ex-Spieler des Landes, Zlatan Ibrahimovic, ließ sich dieses Spektakel entgehen. Stattdessen besuchte der 44-Jährige ein umstrittenes UFC-Event direkt vor dem Weißen Haus, bei dem auch US-Präsident Donald Trump anwesend war. Ibrahimovic, der während der WM als Experte für den Sender Fox arbeitet, priorisierte den Käfigkampf vor dem Spiel seiner Landsleute.
Kritik aus dem schwedischen Team
Innerhalb der Mannschaft stieß Ibrahimovics Entscheidung auf wenig Verständnis. Mittelfeldspieler Jesper Karlström äußerte sich gegenüber der Zeitung „Expressen“ deutlich: „Er hätte unser Spiel priorisieren müssen.“ Teamkollege Anthony Elanga zeigte sich diplomatischer: „Er kann tun, was immer er will. Wir sind alle glücklich, dass wir gewonnen haben und werden uns hoffentlich auf die nächsten Wochen fokussieren können.“
Ibrahimovic genießt das Spektakel
Der Rekordtorschütze der schwedischen Nationalmannschaft ließ sich die Laune jedoch nicht verderben. In einem von der UFC veröffentlichten Video schwärmte er: „Ich meine, das ist etwas, das ich niemals erwartet hätte. Aber es ist einfach großartig.“ Ibrahimovic, der schon immer für seine eigenwilligen Entscheidungen bekannt war, zeigte sich begeistert von der Atmosphäre und der Nähe zu Trump.
Sympathien für Bosnien und Kroatien
Dass Ibrahimovic während der WM nicht uneingeschränkt für Schweden fiebert, ist keine Überraschung. Der in Malmö geborene Ex-Profi hat Wurzeln in Bosnien-Herzegowina und Kroatien. „Ich kenne die bosnischen Menschen, es sind sehr stolze Menschen“, sagte er. „Außerdem habe ich auch ein paar Wurzeln in Kroatien, ich unterstütze sie in diesem Turnier.“ Beide Länder sind ebenfalls bei der WM vertreten.



