Champions League: Inter Mailand erlebt die 'Hölle' von Bodö - Favoritenschreck FK Bodö Glimt triumphiert
Inter Mailand erlebt 'Hölle' von Bodö - Favoritenschreck triumphiert

Champions League: Inter Mailand erlebt die 'Hölle' von Bodö - Favoritenschreck FK Bodö Glimt triumphiert

Was für eine beeindruckende Serie: Der FK Bodö Glimt aus Norwegen entwickelt sich zum wahren Favoritenschreck in der Champions League. Nach spektakulären Ergebnissen gegen europäische Top-Clubs wie Borussia Dortmund, Manchester City und Atlético Madrid hat nun auch Inter Mailand die Stärke des norwegischen Meisters zu spüren bekommen.

Die 'Hölle' nördlich des Polarkreises

Für die italienische Sportzeitung La Gazzetta dello Sport ist der etwa 50.000 Einwohner zählende Ort Bodö, der sich nördlich des nördlichen Polarkreises befindet, schlichtweg 'die Hölle'. Norwegens größte Tageszeitung Verdens Gang geht sogar noch weiter und stellt die provokante Frage, ob der FK Bodö Glimt möglicherweise das Finale der Champions League erreichen könnte.

Kleines Stadion, große Leistung

Im bescheidenen Aspmyra-Stadion mit seinem bald fälligen Kunstrasen und Platz für gerade einmal etwas mehr als 8.000 Zuschauer gelang dem viermaligen norwegischen Meister - zuletzt 2024 - eine weitere Sensation. Der amtierende Champions-League-Finalist Inter Mailand unterlag im Playoff-Hinspiel mit 1:3 und steht nun vor einer enormen Herausforderung im Rückspiel.

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Die beeindruckende Bilanz des Außenseiters in der europäischen Königsklasse der letzten Zeit spricht für sich:

  • 2:2 bei Borussia Dortmund
  • 3:1 gegen Manchester City in Bodö
  • 2:1 bei Atlético Madrid
  • 3:1 gegen Inter Mailand

Spannender Spielverlauf mit dramatischen Minuten

Nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Sondre Brunstad Fet in der 20. Minute nach einer wunderbaren Hackenvorlage von Kapitän Kasper Högh gelang Francesco Pio Esposito von Inter zehn Minuten später der Ausgleich. Doch dann entschieden etwa 180 dramatische Sekunden die Partie: Zuerst traf Jens Petter Hauge in der 61. Minute zum 2:1, bevor Högh nur kurze Zeit später das 3:1 nachlegte.

'Ein Problem mit der Einstellung? Ich glaube nicht', sagte Inters Torschütze Esposito nach dem Spiel. 'Bodö ist eine starke Mannschaft, auch wenn sie vielleicht noch keinen großen Namen hat.' Noch nicht - aber dieser könnte sich bald ändern.

Trainer Knutsen warnt vor Überheblichkeit

Trainer Kjetil Knutsen zeigte sich zwar erfreut über die 'hervorragende Ausgangsbasis', warnte jedoch vor Überheblichkeit: 'Wir wissen aus der Europa League, wie schwer es in Europa auswärts ist. Wir dürfen nicht denken, dass wir etwas verteidigen müssen.' Bei einem Erreichen des Achtelfinales könnte es zu einem Wiedersehen mit Manchester City oder einem Duell mit Sporting Lissabon kommen.

Langlauf-Talent und Olympia-Connection

Ein besonderes Detail: Torschütze Sondre Brunstad Fet, der sich auf das Rückspiel in Mailand freut, galt einst als großes Langlauf-Talent. Trainer Knutsen verwies dabei humorvoll auf Norwegens Rekord-Olympioniken Johannes Klaebo: 'Ich vermute, Klaebo ist froh, dass er kein Langläufer geworden ist, denn dann wäre er jetzt kein historischer Winterolympionike.' Bei Inter Mailand werden sie diese Karriereentscheidung möglicherweise anders bewerten.

Nun steht das Rückspiel im Olympia-Eröffungsstadion der italienischen Mode-Metropole Mailand an. Für Inter bleibt im schlimmsten Fall nur noch das Motto: Dabei gewesen zu sein, ist alles. Für Bodö hingegen könnte die Reise in der Champions League noch weiter gehen.

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