Der kolumbianische Mittelfeldspieler James Rodríguez und der MLS-Klub Minnesota United haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Dies gab der Verein am Mittwoch bekannt. Der 35-Jährige, der unter anderem für den FC Bayern München und Real Madrid spielte, ist damit ablösefrei auf dem Markt.
Vertragsauflösung nach der WM
Die Einigung erfolgte nach der Weltmeisterschaft 2026. James Rodríguez war erst im Januar 2026 von seinem früheren Klub FC São Paulo zu Minnesota United gewechselt. Der Vertrag war ursprünglich bis Ende 2027 datiert. Laut Vereinsangaben wurde der Kontrakt nun in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
Karriere mit Höhen und Tiefen
Der offensive Mittelfeldspieler galt einst als eines der größten Talente des Weltfußballs. Nach seiner Zeit bei Real Madrid wechselte er 2017 auf Leihbasis zum FC Bayern München, wo er in zwei Spielzeiten 43 Pflichtspiele absolvierte und sieben Tore erzielte. Später folgten Stationen bei Rayo Vallecano, Olympiakos Piräus und Al-Rayyan. Seit Anfang 2026 stand er in Minnesota unter Vertrag, kam dort jedoch nur auf fünf Einsätze.
„Wir danken James für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagte Minnesota-Sportdirektor Mark Watson. James selbst äußerte sich nicht zu den Gründen der Auflösung. Spekulationen zufolge könnte der kolumbianische Nationalspieler ein Angebot aus seiner Heimat oder aus Südamerika erhalten haben.
Nächste Station offen
Mit 35 Jahren ist James Rodríguez weiterhin auf der Suche nach einem neuen Verein. Interesse soll unter anderem aus der kolumbianischen Liga bestehen. Auch ein Engagement in Asien oder eine Rückkehr nach Europa gelten als möglich. Der ablösefreie Spieler kann ab sofort mit jedem Klub verhandeln.



