Kurioses Jubel-Verbot für England-Stars nach Hendersons Sturz
Jubel-Verbot für England nach Hendersons Sturz

Nach dem dramatischen Achtelfinalsieg der englischen Nationalmannschaft gegen Mexiko im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt hat sich Jordan Henderson (36) bei einer Jubelaktion schwer verletzt. Der Brentford-Profi, der während des Spiels keine Sekunde auf dem Platz gestanden hatte, sprang nach dem Abpfiff auf eine Werbebande, rutschte ab und stürzte auf den Arm. Die Folge: ein Bruch des Unterarms, der im Krankenhaus in Mexiko behandelt werden musste. Nach der Rückkehr ins Teamquartier in Kansas City wurde Henderson im Orthopaedic Institute operiert.

Henderson: „OP überstanden – jetzt volle Konzentration auf Samstag“

Per Instagram meldete sich der 91-fache englische Nationalspieler aus dem Krankenbett. Er postete ein Foto mit den drei operierenden Ärzten und schrieb seinen 5,1 Millionen Followern: „OP überstanden. Jetzt volle Konzentration auf das große Spiel am Samstag.“ Gemeint ist das WM-Viertelfinale in Miami gegen Norwegen (23 Uhr, Magenta TV live und Liveticker bei BILD.de). Für Henderson persönlich ist die WM jedoch beendet. Er wird zwar ins Teamquartier zurückkehren, aber kein weiteres Spiel bei diesem Turnier bestreiten.

Tuchel erlässt neue Jubel-Regeln

Der Unfall hat jedoch nicht nur für Henderson Folgen, sondern auch für seine Mitspieler. Wie englische Medien berichten, will Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) neue Jubel-Regeln erlassen. Demnach sollen die Spieler künftig darauf verzichten, nach Spielen über die Werbebanden zu den Fans zu springen. Mit diesem kuriosen Verbot will Tuchel weitere unnötige Verletzungen verhindern. Henderson war nach dem Sieg gegen Mexiko beim Versuch, auf die Bande zu klettern, abgerutscht und hatte sich den Arm gebrochen.

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Für die Mannschaft ist Henderson trotz seiner Verletzung wichtig – vor allem in der Kabine. Tuchel hatte ihn deshalb nominiert, damit die englischen Jungstars zu dem Mittelfeldspieler aufblicken. Besonders eng soll das Verhältnis zu Jude Bellingham (23/Real Madrid) sein, wie es in englischen Medien heißt.

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