Harry Kane hat beim 2:1-Sieg der englischen Nationalmannschaft gegen Ghana unter Trainer Thomas Tuchel mehrere Großchancen vergeben und bleibt damit torlos. Die Partie, die im Rahmen der WM-Vorbereitung stattfand, zeigte ein wechselhaftes Spiel mit Höhepunkten auf beiden Seiten.
Kane vergibt klare Torchancen
Bereits in der ersten Halbzeit hatte Kane zwei aussichtsreiche Möglichkeiten, scheiterte jedoch am ghanaischen Torhüter oder verfehlte das Tor knapp. Nach der Pause vergab er eine weitere Großchance, als er aus kurzer Distanz den Ball über das Tor setzte. Die englischen Fans reagierten mit Unverständnis, da Kane in der Vergangenheit als zuverlässiger Torschütze galt.
Tuchel verteidigt seinen Kapitän
Trainer Thomas Tuchel stellte sich nach dem Spiel schützend vor seinen Kapitän: „Harry arbeitet hart und wird seine Tore machen. Heute hatte er einfach Pech. Wichtig ist, dass die Mannschaft gewonnen hat.“ Tuchel betonte, dass Kane eine Schlüsselrolle im Team habe und man ihn nicht nach einem Spiel beurteilen solle.
Ghana zeigt starke Leistung
Ghana präsentierte sich kämpferisch und konnte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielen. Besonders Mittelfeldspieler Mohammed Kudus überzeugte mit seiner Spielintelligenz und bereitete das Tor der Ghanaer vor. Die Mannschaft von Trainer Otto Addo zeigte, dass sie bei der WM nicht zu unterschätzen ist.
Englands Offensive trotzdem erfolgreich
Trotz Kanes Torflaute siegte England durch Treffer von Bukayo Saka und Jude Bellingham. Saka traf in der 34. Minute nach einer Vorlage von Bellingham, der selbst in der 78. Minute den Siegtreffer erzielte. Die englische Offensive zeigte sich insgesamt spielfreudig und kreativ, auch wenn die Chancenverwertung verbesserungswürdig ist.
Ausblick auf die WM
England startet in wenigen Tagen in die Weltmeisterschaft. Tuchel zeigte sich trotz der vergebenen Chancen optimistisch: „Wir sind auf einem guten Weg. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich den Sieg verdient. Wir werden uns auf die entscheidenden Spiele konzentrieren.“ Kane selbst äußerte sich nach dem Spiel kurz: „Es war nicht mein Tag, aber das Team hat gewonnen. Das zählt.“



