Konstantinos Karetsas (18) hat am Mittwochmorgen den Medizincheck beim BVB absolviert und damit den letzten Schritt vor der Unterschrift unter einen Fünfjahresvertrag gemeistert. Der offensive Mittelfeldspieler traf um 8.30 Uhr im Knappschafts-Krankenhaus in Dortmund-Brackel ein und verließ die Klinik nach bestandenem Medical um 12.09 Uhr gut gelaunt. Begleitet wurde er von seinem Vater Vaios, seinem Berater und Borussias Integrationsbeauftragtem Joel Kunz.
Ricken bestätigt grundsätzliche Einigung
BVB-Sportdirektor Lars Ricken (50) bestätigte den bevorstehenden Transfer nach der 0:1-Testspielpleite gegen Osaka in der Mixed Zone: „Bei Karetsas ist es eben so, dass es eine grundsätzliche Einigung zwischen Genk, dem Spieler und uns gibt!“ Der Deal gilt als der zweitteuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Ricken weiter: „Wir hoffen natürlich und gehen auch fest davon aus, dass er – wenn wir aus Japan zurückkehren – hoffentlich zur Mannschaft stoßen kann.“
Ausnahmetalent mit Vorbild Michael Jordan
Karetsas gilt europaweit als eines der größten Talente seiner Generation. Obwohl erst 18, hat er sich in der belgischen Liga und in der griechischen Nationalmannschaft etabliert. Seine Spielweise begeistert Scouts, sein Vorbild ist Basketball-Ikone Michael Jordan, dessen Ehrgeiz und Siegermentalität er bewundert. Rickens Lob: „Konstantinos ist ein Spieler, der mit seiner Qualität sofort einen sportlichen Input bringen kann. Ein feiner, technisch guter Spieler!“
Bildung vor frühem Wechsel
Karetsas hätte Genk schon früher verlassen können, doch die Familie stellte die schulische Ausbildung über einen frühen Millionen-Wechsel. Erst sollte er sein Abitur abschließen, dann ins Ausland gehen. Diesen Sommer hat er den Schulabschluss in der Tasche – nun ist der Weg frei für das größte Abenteuer seiner Karriere. Beim BVB soll er den nächsten Schritt gehen und die Bundesliga mit Technik, Kreativität und Spielintelligenz aufmischen. Die Unterschrift scheint nur noch Formsache.



