Der 1. FC Köln hat am Samstag in Frankfurt ein 2:2 erkämpft und sich damit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gesichert. Nach einem 0:2-Rückstand drehte die Mannschaft von Interimstrainer René Wagner auf und rettete das Unentschieden. Der FC hat nun zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz (St. Pauli) und sechs Punkte auf Platz 17 (Wolfsburg). Zudem ist das Torverhältnis deutlich besser als das der direkten Konkurrenten.
Dennoch bleibt die Lage brisant. Die nächsten Spiele sind richtungsweisend: Am Sonntag kommt Werder Bremen, danach geht es zu St. Pauli. FC-Star Jakub Kaminski, der seinen Anschlusstreffer mit einem Baby-Jubel feierte, fordert nun maximalen Einsatz: „Wir haben einen Punkt geholt. Aber jetzt kommen die großen Spiele. Wir müssen alles dafür tun, um in den nächsten beiden Spielen sechs Punkte zu holen.“
Kaminski betont die Schwere der Situation: „Wir haben noch sechs Spiele, sechs Finals. Wir müssen alle kämpfen, um in der Liga zu bleiben. Der 1. FC Köln darf nicht in der 2. Bundesliga spielen.“ Die Mannschaft zeigte in Frankfurt eine beeindruckende Moral. „Wir haben bis zum Ende gekämpft. Nach einem 0:2 in Frankfurt, obwohl wir nur noch 25 Minuten hatten, sind wir zurückgekommen und hätten am Ende sogar gewinnen können“, so Kaminski.
Kapitän Marvin Schwäbe lobte den Charakter des Teams: „Egal, ob wir 0:1 oder 0:2 hintenliegen, wir glauben weiter an uns und spielen nach vorne, sind mutig.“ Trainer Wagner, der sein Debüt als Chefcoach erlebte, sprach von einer „Achterbahnfahrt“ und zeigte sich stolz: „Dass die Mannschaft zurückgekommen ist – Riesenkompliment! Den Punkt nehmen wir gerne mit.“ Für den Klassenerhalt sind nun dringend Siege nötig.



