Kölns Karnevals-Frust: Trainer Kwasniok analysiert erneute Top-Spiel-Pleite
Kölns Karnevals-Frust: Kwasniok nach erneuter Pleite

Kölns Karnevals-Frust setzt sich fort: Erneute Pleite in Stuttgart

Es bleibt dabei! Der 1. FC Köln hat die Karnevals-Krise nicht überwunden und kassierte nur zwei Tage vor dem Rosenmontagszug die nächste Jecken-Pleite. Beim 1:3 beim VfB Stuttgart setzte sich eine bedrückende Statistik fort: Nur zwei Siege in den letzten 17 Karnevals-Spielen. Damit verlor Köln erneut ein Samstagabend-Top-Spiel und konnte wieder keinen großen Gegner schlagen.

Kwasniok: "Täglich grüßt das samstagabendliche Murmeltier"

Trainer Lukas Kwasniok (44) zeigte sich nach der Niederlage frustriert, aber analytisch: "Täglich grüßt das samstagabendliche Murmeltier. Es war eine mehr als ordentliche Leistung gegen einen Top-Gegner. Und am Ende stehen wir trotzdem mit leeren Händen da. So ist leider manchmal der Sport." Der Trainer kündigte an, dass die Mannschaft am Sonntag auslaufen werde, bevor sie am Montag den Rosenmontagszug in Köln genießen wolle. Ab Dienstag liege der Fokus dann voll auf dem Heimspiel gegen Hoffenheim.

Analyse der Niederlage: Überforderung gegen Top-Gegner

Die Partie in Stuttgart offenbarte strukturelle Probleme des FC Köln. Bereits in den ersten 20 Minuten wurde die Mannschaft hergespielt, bis zur Pause gab es nur eine nennenswerte Chance durch Kaminski in der 38. Minute. In der Abwehr herrschte Chaos mit einer erneut neuen Defensiv-Formation. Erst in der Schlussphase wagte Köln volles Risiko, um das Spiel zu drehen – was der erfahrene VfB Stuttgart eiskalt ausnutzte.

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Lange Gesichter zeigten sich besonders bei Köln-Keeper Marvin Schwäbe (30) und seinen Kollegen nach dem Schlusspfiff. Der Frust traf die Mannschaft ausgerechnet zur Rosenmontagszeit, was den traditionellen Umzug für Torschütze Ragnar Ache (79. Minute), Said El Mala und Co. zu einem Frust-Zug werden ließ.

Sportboss Kessler mit gemischten Gefühlen

Auch Sportdirektor Thomas Kessler (40) wird den Rosenmontagszug mit gemischten Gefühlen erleben. Er fährt nicht auf dem FC-Wagen mit, sondern auf einem anderen Festwagen mit seiner Frau. Bei allem Jubel-Trubel wird sich Kessler Gedanken zur aktuellen Köln-Situation 2026 machen müssen.

Kwasniok mahnt: "Wir brauchen 32 bis 35 Punkte"

Der Trainer mit einem aktuellen Punkteschnitt von 1,08 pro Spiel betonte die langfristige Perspektive: "Das Problem ist, dass ich immer den aktuellen Moment bewerten muss. Es geht bei uns aber um das große Ganze. Und da ist es nichts Besonderes, dass wir als Aufsteiger in diesem Rennen um den Klassenerhalt befinden." Kwasniok verwies auf die notwendige Punktzahl für den Klassenerhalt: "Da helfen auf Dauer nur ein oder drei Punkte. Das versuchen wir nächste Woche erneut. Aber ich bleibe dabei: Du brauchst am Ende etwa 32 bis 35 Punkte. Wir dürfen uns von einzelnen Ergebnissen nicht treiben lassen."

Die Aufgabe gegen Hoffenheim wird nicht einfacher als gegen den VfB Stuttgart. Köln muss dringend seine Schwäche gegen Top-Gegner überwinden, um die angestrebten Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die Karnevals-Zeit, traditionell eine schwierige Phase für den Verein, hat die Probleme erneut schonungslos offengelegt.

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