Klopp bei RB Leipzig: Nur er hat das Sagen - noch!
Klopp bei RB Leipzig: Nur er hat das Sagen - noch!

Alfred Draxler wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen Entwicklungen bei RB Leipzig. Seit Januar 2025 ist Jürgen Klopp (59) als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig. Doch seine Rolle und seine Entscheidungen sorgen für Diskussionen.

Klopps umstrittene Rolle

Klopp, einst gefeierter Trainer und nun erfolgreicher TV-Experte, genießt hohes Ansehen. Doch sein flapsiger Spruch über Bundestrainer Julian Nagelsmann („Zum Glück stellt er die Mannschaft auf – noch!“) sorgte für Unmut beim DFB. Seine Entschuldigung wirkte wenig aufrichtig und ließ Erklärungen vermissen.

Trainerwechsel in Leipzig

Noch schwerer wiegt Klopps Begründung für die Entlassung von Trainer Ole Werner bei RB Leipzig. Klopp erklärte: „Wir sind beratend tätig als Global Team, aber wir waren in der Entscheidungsfindung mit dabei. Dann hat man sich in Leipzig für einen Wechsel entschieden.“ Für Draxler bedeutet dies: Klopp hat das Sagen, aber die Verantwortung tragen andere.

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Der Wechsel von Werner zu Ex-Bayern-Star Martin Demichelis, der mit Real Mallorca gerade abgestiegen ist, erscheint unlogisch. Werner hatte alle Erwartungen übertroffen: Er führte Leipzig nach einer katastrophalen Saison ohne Europapokal in die Champions League, entwickelte Stürmer Yan Diamonde auf einen Marktwert von über 100 Millionen Euro und trieb den Kaderumbruch voran.

Sollte Demichelis ähnlich erfolgreich sein, könnte Klopp erneut flapsig reagieren. Falls nicht, könnte dies die „Hire-and-Fire-Kultur“ des Klubs unterstreichen, die niemanden verschont – auch nicht Klopp selbst.

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