Türkischer Kommentator verwechselt Iran mit Neuseeland – WM-Einsatz gestrichen
Kommentator verwechselt Iran und Neuseeland – WM-Einsatz gestrichen

Ein langjähriger Fußball-Kommentator des türkischen Staatssenders TRT wurde von der Berichterstattung über die Weltmeisterschaft ausgeschlossen, nachdem er die Spieler Irans und Neuseelands verwechselt hatte. Der Vorfall ereignete sich während des Spiels der Gruppe G in der Nacht zu Mittwoch. TRT erklärte auf der Plattform X, der Kommentator sei nicht mehr Teil des WM-Teams und werde nicht weiter an der Berichterstattung mitwirken. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Schwere Verwechslung zu Spielbeginn

Der Kommentator, der über 30 Jahre Erfahrung in der Sportberichterstattung besitzt, verwechselte zu Beginn der Partie die Mannschaften. Vier Minuten lang sprach er fälschlicherweise von den Spielern Neuseelands in schwarzen Trikots als Vertreter Irans, während die tatsächlichen iranischen Spieler in Weiß aufliefen. Erst später korrigierte er während der Live-Übertragung seinen Fehler.

Reaktionen des Senders

TRT bezeichnete den Vorfall als inakzeptabel und nicht mit den Standards des Senders vereinbar. „Ein solcher Fehler von jemandem mit 30 Jahren Erfahrung ist nicht hinnehmbar“, hieß es in der Stellungnahme. Der Sender kündigte an, die Angelegenheit intern zu prüfen und weitere Konsequenzen zu ziehen.

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In den sozialen Medien hatte der Vorfall zuvor scharfe Kritik ausgelöst. Zahlreiche Nutzer äußerten Unverständnis über die Verwechslung und forderten Konsequenzen. Der Sender reagierte umgehend und zog den Kommentator aus dem WM-Team ab.

Hintergrund: WM-Spiel Iran gegen Neuseeland

Das Spiel der Gruppe G endete mit einem überraschenden Ergebnis. Iran setzte sich gegen Neuseeland durch und sicherte sich wichtige Punkte. Die Verwechslung des Kommentators überschattete jedoch die sportlichen Ereignisse. Der Fall zeigt, wie schnell ein kleiner Fehler während einer Live-Übertragung große Wellen schlagen kann.

Die Zukunft des Kommentators bei TRT ist ungewiss. Der Sender hat eine Untersuchung eingeleitet, die über seinen weiteren Einsatz entscheiden wird. Der Vorfall dient als Mahnung für die hohe Verantwortung, die Kommentatoren bei internationalen Großereignissen tragen.

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