Bayer Leverkusen: Grimaldo verpasst Bayern-Spiel nach Gelber Karte - Kritik am Schiedsrichter
Leverkusens Grimaldo verpasst Bayern-Spiel nach Gelber Karte

Bayer Leverkusen: Frust nach Remis in Freiburg und Gelber Karte für Grimaldo

Beim SC Freiburg hat Bayer Leverkusen am Samstag nur ein 3:3-Unentschieden erreicht. Doch das sportliche Ergebnis war nicht der einzige Grund für Frust bei den Werkselfen. Starverteidiger Alejandro Grimaldo sah in der 51. Spielminute seine fünfte Gelbe Karte in dieser Bundesliga-Saison und wird damit im kommenden Heimspiel gegen den FC Bayern München fehlen.

Grimaldo übt scharfe Kritik an Schiedsrichterleistung

Der spanische Nationalspieler zeigte sich nach dem Spiel verärgert über die Entscheidung von Schiedsrichter Benjamin Brand. „Ich war sauer, weil ich nicht verstanden habe, warum der Schiedsrichter mir die Gelbe Karte gezeigt hat“, sagte Grimaldo gegenüber der Bild-Zeitung. Der Leverkusener Verteidiger ging in seiner Kritik sogar noch weiter: „Diese Schiedsrichter sind wirklich schlecht.“

Die umstrittene Gelbe Karte erhielt Grimaldo nach einem Zweikampf mit Freiburgs Philipp Treu, bei dem er nach Ansicht des Schiedsrichters zu spät gekommen war. Ironischerweise hatte der Spanier kurz vor der Halbzeitpause mit einem direkt verwandelten Freistoß noch zum 2:2-Ausgleich für Leverkusen beigetragen.

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Wichtige Personalie fehlt gegen Bayern München

Die Sperre trifft Bayer Leverkusen zur denkbar ungünstigsten Zeit. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) empfangen die Werkselfen den Rekordmeister FC Bayern München in einem hochbrisanten Bundesliga-Spiel. Grimaldo, einer der Leistungsträger der Mannschaft, wird dabei von außen zuschauen müssen. „Ich werde gegen Bayern versuchen, mein Team von außen zu unterstützen“, versicherte der Verteidiger.

Zuvor steht für Bayer Leverkusen jedoch noch ein wichtiges Champions-League-Spiel auf dem Programm. Am Mittwoch (18.45 Uhr) bestreiten die Leverkusener das Hinspiel im Achtelfinale gegen den englischen Top-Klub FC Arsenal.

Tabellensituation bleibt angespannt

Durch das Remis in Freiburg verpasste Bayer Leverkusen die Chance, in der Bundesliga-Tabelle aufzurücken. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso bleibt auf dem sechsten Platz und hat jeweils drei Punkte Rückstand auf den viertplatzierten VfB Stuttgart sowie den fünftplatzierten RB Leipzig. Die Champions-League-Plätze bleiben damit in weiter Ferne, während der Druck vor dem Bayern-Spiel weiter wächst.

Die Gelbe Karte für Grimaldo und die damit verbundene Sperre werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus. In einer Saison, in der jede Personalentscheidung über europäische Qualifikation oder Enttäuschung entscheiden kann, muss Leverkusen nun eine wichtige Schlüsselposition neu besetzen.

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