Liverpools klarer Sieg im FA Cup verstärkt die Sorgen von Brighton-Trainer Fabian Hürzeler
Der FC Liverpool hat im englischen FA Cup einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen Brighton & Hove Albion gefeiert und damit die schwierige Situation von Trainer Fabian Hürzeler weiter verschärft. Die Mannschaft von Arne Slot zog souverän ins Achtelfinale des traditionsreichen Pokalwettbewerbs ein, während Brighton nun seit sechs Pflichtspielen ohne Sieg bleibt.
Wirtz und Liverpool dominieren das Spiel
Angetrieben von deutschen Nationalspieler Florian Wirtz, der etwas mehr als 70 Minuten auf dem Platz stand, kontrollierte Liverpool die Begegnung von Beginn an. Curtis Jones erzielte in der 42. Minute die wichtige Führung für die Reds, bevor Dominik Szoboszlai in der 56. Minute nachlegte. Den Schlusspunkt setzte Mohamed Salah in der 68. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter, den Ex-Dortmunder Pascal Groß verursacht hatte.
Für Brighton-Trainer Fabian Hürzeler wird die Lage zunehmend bedrohlich. Der junge Trainer steht unter wachsendem Druck, da sein Team seit Wochen nicht mehr siegreich aus einem Pflichtspiel hervorgegangen ist. Die deutliche Niederlage gegen den englischen Spitzenklub Liverpool unterstreicht die aktuellen Probleme des Teams.
Weitere FA-Cup-Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
In einem weiteren FA-Cup-Spiel konnte Nick Woltemade seine persönliche Torflaute beenden. Der deutsche Nationalspieler erzielte für Newcastle United beim 3:1-Erfolg gegen Aston Villa in der 88. Minute das Tor zum Endstand. Damit beendete er eine Serie von 14 torlosen Pflichtspielen im Trikot von Newcastle.
Die weiteren Treffer für Newcastle erzielte Sandro Tonali in der 63. und 76. Minute. Aston Villas Torwart Marco Bizot sah in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wegen einer Notbremse rund 40 Meter vor dem eigenen Tor die Rote Karte.
Fehlentscheidungen ohne VAR im FA Cup
Interessant ist, dass Newcastle das Spiel trotz zweier klarer Fehlentscheidungen des Schiedsrichters für sich entschied. In der vierten Runde des FA Cups kommt – anders als in der Premier League – kein Videobeweis (VAR) zum Einsatz.
Beim 1:0 für Aston Villa stand Torschütze Tammy Abraham in der 14. Minute klar im Abseits. Zudem hätte Newcastle einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen, nachdem Lucas Digne den Ball eindeutig innerhalb des Strafraums mit dem Arm geblockt hatte. Der Schiedsrichter nahm fälschlicherweise an, die unerlaubte Aktion sei außerhalb des Sechzehners erfolgt. Ironischerweise führte der anschließende Freistoß über Umwege dann doch zum 1:1-Ausgleich für Newcastle.
Die fehlende VAR-Unterstützung in dieser Pokalrunde sorgt somit für kontroverse Diskussionen und zeigt, wie entscheidend technische Hilfsmittel im modernen Fußball geworden sind.



