Martínez spielt Europa-League-Finale mit gebrochenem Finger
Martínez spielt Europa-League-Finale mit gebrochenem Finger

Aston Villas argentinischer Weltmeister-Torwart Emiliano Martínez hat das Finale der Europa League gegen den SC Freiburg mit einem gebrochenen Finger bestritten. Der 33-Jährige verriet dem Sender ESPN, dass er sich die Verletzung bereits beim Aufwärmen zugezogen hatte. „Aber ich habe das nicht als etwas Negatives empfunden“, betonte Martínez.

Laut dem argentinischen Sender TycSports soll die Verletzung keinen Einfluss auf Martínez’ WM-Teilnahme haben. Unter Berufung auf sein Umfeld hieß es, die Beschwerden seien nicht schwerwiegend. Martínez selbst sagte: „Jedes Mal, wenn ich versuchte, den Ball zu fangen, flutschte der Finger einfach in die andere Richtung. Aber das sind eben Dinge, da muss man durch.“

Aston Villa gewann das Endspiel in Istanbul souverän mit 3:0. Martínez, der mit der argentinischen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko die Titelverteidigung anstrebt, spielt seit 2020 bei Aston Villa.

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Beim SC Freiburg saß die Enttäuschung tief. Stürmer Igor Matanović schimpfte: „Das ist einfach zu billig, so etwas darf uns in der neuen Saison nicht passieren.“ Trainer Julian Schuster forderte, man dürfe sich von der Qualität des Gegners „nicht erdrücken“ lassen und müsse nach Gegentoren schnell den Glauben an die eigenen Stärken zurückgewinnen.

Trotz der klaren Niederlage kann der Klub aus dem Breisgau stolz auf seine Saison und den märchenhaften Lauf im Europapokal sein. Erstmals erreichten die Freiburger ein internationales Endspiel. In der kommenden Saison treten sie als Tabellensiebter der Bundesliga in den Play-offs zur Conference League an.

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