Beim 3:0-Heimsieg über den FC Schalke 04 durfte Nürnbergs Ersatztorhüter Christian Mathenia (34) mal wieder spielen. Mathenia, der sich längst mit seiner Rolle als Stand-by-Torhüter arrangiert hat, sorgte mit einigen starken Paraden dafür, dass bei seinem abgesprochenen Comeback die Null stand.
Mathenias emotionale Worte nach dem Spiel
Mathenia danach: „Gerade vor dem Hintergrund, dass das jetzt eines meiner letzten Spiele gewesen ist, war das schon emotional.“ Mathenias langfristige Zukunft beim FCN ist geklärt: Im Januar hat er seinen auslaufenden Vertrag bis 2028 verlängert, um danach als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich zu arbeiten. Doch für die kommende Saison ist seine Rolle noch offen: „Man muss jetzt erst mal schauen, was jetzt alles passiert. Aber ich habe mich immer dem Verein verschrieben und werde in jeglicher Rolle alles für den Verein geben.“
Die Torwartfrage beim Club wird spannend
Ob dann als Torhüter Nummer 3 oder gar 2, werden die nächsten Wochen zeigen. Denn gerade die Torwartfrage wird in der nächsten Saison beim FCN richtig spannend. Macht Reichert schon den nächsten Schritt und verlässt den Club in Richtung Bundesliga? Traut man dann schon Torwarttalent Robin Lisewski (20) nach einer starken Regionalligasaison die Rolle als Nummer 1 zu? Was passiert mit Leihkeeper Michal Kukucka (aktuell beim FC Koper/Slowenien)? Gleiches gilt für Nicolas Ortegel (22), der bis Saisonende noch an Regionalligist Dynamo Berlin ausgeliehen ist.
Leihen mit gemischter Bilanz
Während Ortegel in Berlin kräftig Spielpraxis sammeln konnte, hat sich die Leihe von Kukucka nach Slowenien nicht wirklich gelohnt. Er blieb ohne Einsatzminute. Gut für den Club: Mit Mathenia hat das FCN für jede Konstellation ein Sicherheits-Backup in der Hinterhand.



