Per Mertesacker: Gespräche mit DFB über Geschäftsführer-Posten
Mertesacker verhandelt mit DFB über Geschäftsführer-Rolle

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Per Mertesacker hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über eine mögliche Position als Geschäftsführer bestätigt. Im ZDF erklärte der 41-Jährige vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien: „Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden.“ Mertesacker könnte damit Andreas Rettig ablösen, dessen zum Jahresende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Der Posten als Geschäftsführer würde Mertesacker zum Vorgesetzten des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp machen.

Mertesacker erstmals bei dieser WM vor Ort

Mertesacker war gemeinsam mit seinem früheren Weltmeister-Kollegen Christoph Kramer und Moderator Jochen Breyer für das 104. und letzte WM-Spiel erstmals in dieser Weltmeisterschaft im Stadion in East Rutherford. Die Priorität liege derzeit jedoch auf der Verpflichtung von Jürgen Klopp, der als Nationaltrainer auf den bei der WM gescheiterten Julian Nagelsmann folgen soll. Das ZDF hatte seine Übertragung vor dem Finale mit der Nachricht über Mertesackers Gespräche eröffnet und ihn direkt nach dem Geschäftsführer-Posten befragt.

Hoeneß empfiehlt Mertesacker

Bereits kurz nach dem frühen WM-Aus Deutschlands im Sechzehntelfinale hatte Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, den Namen Mertesacker ins Spiel gebracht. Gegenüber der „Bild“ sagte Hoeneß: „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Klopp: Einigung mit Red Bull

Ein Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer scheint indes immer wahrscheinlicher. Klopp selbst erklärte bei MagentaTV kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels: „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will.“ Damit steht offenbar kein Vertragshindernis mehr im Weg. Als Sportdirektor ist beim DFB weiterhin Rudi Völler in der Verantwortung.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration