Messi-Tränen und irres Finish: Argentinien dreht 0:2-Rückstand gegen Ägypten
Messi-Tränen und irres Finish: Argentinien dreht 0:2-Rückstand

In einem der dramatischsten Spiele der WM-Geschichte hat Titelverteidiger Argentinien am Dienstagabend ein 0:2 gegen Ägypten noch in einen 3:2-Sieg verwandelt und sich damit für das Viertelfinale qualifiziert. Superstar Lionel Messi, der zunächst einen Elfmeter verschoss, avancierte mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer zum Matchwinner, ehe Enzo Fernández in der 92. Minute den Siegtreffer erzielte. Die internationale Presse feiert die „historische Aufholjagd“ und Messi als „pharaonisch“.

Argentinische Medien: „Herz eines Champions“

Die argentinische Zeitung „La Nación“ schreibt: „Das Herz eines Champions. Argentinien stand kurz vor der Niederlage, doch Messi rettete die Mannschaft und drehte ein unglaubliches Spiel: auf ins Viertelfinale!“ „Clarín“ spricht von einer „heroischen Aufholjagd der Scaloneta“ und betont, dass die Mannschaft mit Messi „weiterhin Geschichte schreibt“. „Diario Popular“ hebt hervor, dass Argentinien „mit Kampfgeist und Herzblut“ das Spiel gedreht habe. „La Capital“ bezeichnet den Sieg als „vibrierenden Triumph“, während „Pagina12“ kurz und knapp „Ab ins Viertelfinale!“ titelt.

Spanische Presse: „Gott ist auferstanden“

Besonders hymnisch fallen die Kommentare aus Spanien aus. „Mundo Deportivo“ nennt Messi „pharaonisch“ und lobt die „Aufholjagd seines Lebens“. „Sport“ schreibt von einer „historischen Aufholjagd“. Die Zeitung „As“ bringt es auf den Punkt: „Gott ist auferstanden. Eine epische Aufholjagd innerhalb von 11 Minuten ermöglicht es, einen 0:2-Rückstand aufzuholen, und hält Messi im Rennen, der mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer zum Erfolg beitrug. Enzo erzielte in der 92. Minute den Siegtreffer.“

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Frankreich und Schweiz: „Das argentinische Wunder“

Die französische Sportzeitung „L'Équipe“ spricht von einem „argentinischen Wunder“ und schreibt: „Argentinien stand kurz vor dem Ausscheiden, fand aber endlich die Kraft, das Spiel zu drehen.“ „Le Parisien“ titelt: „Messi erweckt die Albiceleste zum Leben.“ In der Schweiz berichtet „Blick“ von Tränen bei Messi und Co. nach dem „haarscharf“ vermiedenen WM-Aus. „Tagesanzeiger“ spricht von einem „späten Drama und Messi-Show“.

England: Messi weint vor Freude

Die englische „Daily Mail“ berichtet: „Lionel Messi bricht in Tränen aus, als der Weltmeister ein großartiges Comeback bei der Weltmeisterschaft schafft.“ „Guardian“ beschreibt die Szene detailliert: „Lionel Messi, der sonst so oft ein Musterbeispiel für kühle Gelassenheit ist, weint vor Freude. Sein verschossener Elfmeter hätte Argentinien teuer zu stehen kommen können. Stattdessen sorgten seine Vorlage und sein Tor innerhalb von vier Minuten und 18 Sekunden dafür, dass seine Mannschaft wieder ausgleichen konnte, bevor Enzo Fernández in der Nachspielzeit den Sieg sicherte. Argentinien jubelt in einer Mischung aus Freude und Erleichterung.“ „The Sun“ schreibt: „Lionel Messi bricht in Tränen aus, als Argentinien mit einem der besten Comebacks der WM-Geschichte die Herzen der Ägypter bricht.“

Österreich und Italien: „Irres Finish“

Die österreichische „Krone“ fasst zusammen: „Von 0:2 auf 3:2! Irres Finish rettet Argentinien.“ In Italien spricht die „Gazzetta dello Sport“ von einer „echten WM-Aufholjagd“. „La Repubblica“ resümiert: „Messi, verschossener Elfmeter, Vorlage, Tor und Tränen: Argentinien dreht das Spiel gegen Ägypten und gewinnt 3:2.“

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Mit dem Sieg zieht Argentinien ins Viertelfinale ein und bleibt auf Kurs, seinen WM-Titel zu verteidigen. Gegner ist nun der Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und den USA. Die Mannschaft von Trainer Lionel Scaloni zeigte einmal mehr eine beeindruckende Moral und die Fähigkeit, auch in aussichtslosen Situationen zurückzukommen. Messi, der in der Gruppenphase bereits zwei Tore erzielt hatte, bewies erneut seine Klasse, auch wenn er zunächst einen Elfmeter vergab. Die Tränen nach dem Abpfiff sprachen Bände über die emotionale Achterbahnfahrt, die das Team durchlebt hatte.