Der SV Murchin/Rubkow bleibt in der Fußball-Kreisoberliga die Mannschaft der Stunde und hat seine starke Form am 20. Spieltag untermauert. Beim Tabellenzweiten SV Sturmvogel Lubmin präsentierte sich das Team um Mu/Ru-Spielertrainer Philipp Wegner von Beginn an dominant und feierte einen auch in der Höhe verdienten 4:0 (2:0)-Auswärtserfolg.
Sechster Sieg im sechsten Rückrundenspiel
Für den Tabellendritten aus dem Anklamer Altkreis, der bei zwei Spielen weniger drei Punkte hinter Spitzenreiter Eintracht Loitz liegt, war es bereits der sechste Sieg im sechsten Rückrundenspiel. „Das war eine reife Vorstellung. Wir haben absolut überzeugt und nichts anbrennen lassen. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient und hätte sogar noch deutlicher ausfallen können“, resümierte Wegner.
Seine Mannschaft scheiterte gleich viermal an der gegnerischen Torlatte. Sebastian Kienbaum brachte die Gäste in der 20. Minute in Führung, ehe Patrick Nehls nur neun Minuten später auf 2:0 erhöhte. Ein Eigentor der Gastgeber (63.) sorgte für die Vorentscheidung, bevor Raffael Boettcher in der 84. Minute den 4:0-Endstand herstellte.
Anklam II holt keine Punkte
Für die Kreisoberliga-Kicker des VFC Anklam II gab es im Auswärtsspiel beim Tabellenfünften SV Ückeritz dagegen nichts zu holen. Die Peenestädter verloren an der Ostseeküste deutlich mit 0:5 (0:3). Dabei reiste der Tabellenvorletzte personell stark gebeutelt an, sodass VFC-II-Trainer Danny Naß improvisieren musste.
Mit nur einem nominellen Innenverteidiger im Aufgebot lief Anklams Torwart Nico Steffenhagen sogar als Rechtsverteidiger auf. „Wir wollten dennoch etwas Zählbares mitnehmen, haben es den Ückeritzern aber zu leicht gemacht“, erklärte Naß.
Naß-Elf macht „viele einfache Fehler“
Seine Mannschaft geriet bereits in der siebten Minute in Rückstand, wenig später folgte das 0:2 (12.). „Wir haben viele einfache Fehler gemacht. Spätestens mit dem dritten Gegentor in der 25. Minute war die Partie vorentschieden, auch wenn wir uns selbst einige Torchancen erarbeiten konnten. Wir waren über weite Strecken mit Defensivarbeit beschäftigt. In der Schlussphase ließen zunehmend die Kräfte nach. Der Sieg für Ückeritz ist verdient“, so der Anklamer Coach, der gemeinsam mit Philipp Labahn die einzigen Wechseloptionen auf der Bank bildete.
Deutlich geschlagen geben musste sich auch der SV Ducherow, der auf eigenem Rasen gegen Eintracht Zinnowitz mit 2:6 (1:3) verlor. „Wir machen aktuell zu viele einfache Fehler, und diese werden konsequent bestraft, wobei auch das Schiedsrichtergespann keine wirklich gute Linie hatte. Vor dem ersten Gegentor lag ein klares Handspiel vor, aber das soll keine Ausrede sein. Beim Stand von 1:4 hatten wir zwei hundertprozentige Chancen, doch der Ball wollte nicht rein“, erklärte SVD-Trainer Michael Höcker und fügte hinzu: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn vom Spiel her war es nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt.“ Die Treffer für die Ducherower erzielten David Gleißner (26.) und Ole Pinger (84.).
Kreisligist Pelsin klettert auf Rang drei
In der Kreisliga Staffel II rückte der Pelsiner SV durch einen 4:2 (3:1)-Heimerfolg gegen Pommern Pasewalk auf Tabellenplatz drei vor. In die Torschützenliste trugen sich aufseiten der Platzherren Marcel Christen und Michel Geserick mit jeweils zwei Treffern ein.
Ligakonkurrent Blesewitzer SV verlor dagegen das Kellerduell auf eigenem Rasen gegen Blau-Weiß Leopoldshagen trotz Toren von Tobias Ringel und Sebastian Ewert mit 2:3 (1:2).



