Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) zeigt sich zuversichtlich, was die Chancen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft angeht. In der ARD-Talkshow „Caren Miosga“ sagte Merz: „Die deutsche Mannschaft ist im Augenblick so gut aufgestellt und hat sich so gut entwickelt, dass sie die Chancen hat, in die letzten Runden zu kommen, ins Halbfinale, und wenn es richtig gut läuft, kann sie auch ins Finale kommen.“
Sollte Deutschland tatsächlich das Endspiel erreichen, will Merz persönlich vor Ort sein. Er kündigte an: „Wenn Deutschland im Endspiel ist, fahre ich selbstverständlich hin.“ Damit folgt er der Tradition von Altkanzlerin Angela Merkel, die 2014 in Brasilien beim WM-Finale dabei war, als Deutschland Argentinien mit 1:0 in der Verlängerung besiegte.
Die deutsche Mannschaft startet in Gruppe E am 14. Juni gegen Curaçao, trifft am 20. Juni auf die Elfenbeinküste und am 25. Juni auf Ecuador. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli in Mexiko, Kanada und den USA statt. Als Favoriten gelten Frankreich, Spanien und Argentinien.
In der Sendung sprach Merz auch über die Bundesliga. Der bekennende Dortmund-Fan gratulierte dem Rivalen Schalke 04 zum Aufstieg: „Ich freue mich darauf, endlich wieder das Derby im Ruhrgebiet. Das ist wunderbar. Glückwunsch an Schalke 04.“
Zudem äußerte sich Merz bestürzt über beleidigende Kommentare in sozialen Medien nach der Ernennung von Marie-Louise Eta zur ersten Cheftrainerin der Bundesliga. Er nannte das Verhalten „unerträglich“ und betonte: „Ich finde das toll, dass sie das macht. Wünsche ihr wirklich jeden erdenklichen Erfolg.“



