Jamal Musiala zeigt sich unbeeindruckt von den Diskussionen der TV-Experten über seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft. Der 23-jährige Offensivspieler des FC Bayern München erklärte in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung, dass er bewusst Abstand zu Kommentaren und Berichten über seine Person halte. „Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen. Ich kann mir auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft“, so Musiala.
Kopf frei für Höchstleistungen
Für den gebürtigen Stuttgarter steht die mentale Frische an oberster Stelle. „Das Wichtigste ist, dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen“, betonte er. Die taktischen Anweisungen für seine Aufgaben auf dem Rasen erhalte er ohnehin von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Diese Herangehensweise scheint sich auszuzahlen: Im ersten WM-Spiel gegen Curaçao (7:1) erzielte Musiala den Treffer zum 4:1.
Expertenstreit um die Startelf
Vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko war eine Debatte entbrannt, ob Musiala oder der Stuttgarter Deniz Undav in der Startelf stehen sollte. Dabei sprachen sich namhafte Experten wie Thomas Müller (MagentaTV) für Undav aus, während Rekordnationalspieler Lothar Matthäus auf Musiala setzte. Bundestrainer Nagelsmann entschied sich letztlich für Musiala. Undav kam nach 64 Minuten für ihn ins Spiel und überzeugte ebenfalls mit einem Treffer und zwei Vorlagen.
Die nächste Partie des DFB-Teams steht am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste an. Es bleibt abzuwarten, ob Musiala erneut von Beginn an auflaufen wird.



