Einen Monat vor dem Start der Weltmeisterschaft kann der zuletzt lange verletzte Nationalspieler Jamal Musiala seinen eigenen Leistungsstand noch nicht abschließend beurteilen. „Ich weiß nicht, ist schwer zu sagen“, erklärte der 23-jährige Profi des FC Bayern München im Interview des Pay-TV-Senders Sky. „Ich glaube, ich hatte gute Phasen, manchmal nicht so gute Phasen, was ganz normal ist.“
Musiala über seine Entwicklung nach der Verletzung
Der Offensivstar war sich bewusst, dass er noch Steigerungspotenzial hat. Er wisse, dass er noch Schritte nach vorne machen müsse und „was noch fehlt von letzter Saison“, so Musiala. Dennoch zeigte er sich zufrieden: „Aber ich glaube, was ich erwartet habe vor Monaten und wo ich jetzt bin, bin ich sehr, sehr zufrieden.“
Der 23-Jährige hatte sich im Juli 2025 bei der Club-Weltmeisterschaft im Viertelfinale gegen Paris St. Germain schwer verletzt. Bei einem heftigen Zusammenprall mit dem aus seinem Tor stürzenden Torwart Gianluigi Donnarumma erlitt er einen Bruch des Wadenbeins und eine schwere Schädigung des Sprunggelenks. Es folgten eine Operation sowie eine monatelange Reha, die von kleineren Rückschlägen begleitet wurde.
Geduld als größte Herausforderung
Geduld sei in den vergangenen Monaten „die größte Sache“ gewesen, betonte Musiala. Das Warten fiel ihm jedoch sehr schwer: „Weil ich will eigentlich direkt, oder so schnell wie möglich, auf dem Level sein wie davor. Das braucht einfach Geduld, auch wenn ich in jedem Spiel dabei bin.“
Zuversicht für die Weltmeisterschaft
Trotz seiner anhaltenden Probleme gilt Musiala als sicherer WM-Fahrer in der deutschen Nationalmannschaft. Er selbst blickt optimistisch auf das Turnier: „Ich habe das Vertrauen in die Mannschaft für die WM. Wir haben eine gute Mannschaft und da ist alles möglich. Ich glaube, wir müssen einfach mit guten Energien reingehen und Gas geben.“



